Bioabfall-Forum in Berovo: schöne Präsentationen, doch der Abfall landet weiter auf wilden Deponien
06.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
In Berovo fand ein regionales Forum zum nachhaltigen Umgang mit Bioabfall in der östlichen Planungsregion statt - ein Thema, das langweilig klingt, bis man sich erinnert, wie viel Abfall wir jeden Tag erzeugen und wie wenig davon dort landet, wo es soll.
Das Forum organisierte der Verein „Green Institute“ in Partnerschaft mit dem Nationalen Verband privater Waldbesitzer, mit Unterstützung der Schweizer Regierung über das Programm „Civica Mobilitas“. Eingeladen waren Bürgermeister, Direktoren kommunaler Unternehmen und Vertreter aller 11 Gemeinden der östlichen Region sowie Institutionen, Unternehmer und Landwirte.
Das Ziel des Projekts „Null Bioabfall“ ist klar - ein Übergang zu abfallfreien Systemen, weniger Verschmutzung, ein geringeres Brandrisiko und effizientere kommunale Dienste. Auf dem Forum wurden Untersuchungen zu Mengen und Zusammensetzung des Bioabfalls aus Haushalten, Industrie und Landwirtschaft vorgestellt, ebenso Technologien zu seiner Behandlung und Modelle der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Privatsektor. Der Bürgermeister von Berovo, Petar Ružinski, und eine Vertreterin des Umweltministeriums eröffneten die Debatte.
Die Worte sind schön, die Präsentationen professionell - doch der eigentliche Test kommt danach. Angekündigt wurde eine Bewertungsstudie, die den Gemeinden helfen soll, Finanzierung und ein praktisches Modell für den Umgang mit Bioabfall zu finden. Die Frage, wie immer bei solchen Projekten, ist, ob die Schlüsse zu Containern, Kompostierplätzen und tatsächlich vor Ort eingesammeltem Abfall werden - oder ob sie noch ein schön gerahmter Bericht im Regal bleiben, während sich der Abfall weiter auf den wilden Deponien am Straßenrand türmt. Wir werden es verfolgen.
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