Bioabfall-Forum in Berovo: schöne Präsentationen, doch der Abfall landet weiter auf wilden Deponien
06.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Nach Wochen der Nervosität wegen Öl und dem Nahen Osten gehen die globalen Märkte langsam in eine ruhigere Phase über. Anleger verlagern ihren Blick weg vom geopolitischen Risiko hin zu etwas Berechenbarerem - den Unternehmensergebnissen und den Entscheidungen der US-Notenbank (Fed).
Der entscheidende Faktor für die Beruhigung ist das Öl. OPEC plus beschloss, die Förderung ab August um 188.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, und der Verkehr durch die Straße von Hormus normalisiert sich - das dämpfte die Angst vor Lieferausfällen. Das Ergebnis: Der Ölpreis „Brent“ hielt sich bei rund 72 Dollar je Barrel, weit entfernt von den Panikprognosen von vor einigen Wochen.
Beruhigt sich das Öl, beruhigen sich auch die größten Börsen. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Quartalssaison - sie beginnt in den USA mit Konzernen wie Delta und PepsiCo, nächste Woche folgen die großen Banken. Analysten erwarten ein Gewinnwachstum von rund 25 Prozent, angeführt vom Technologie- und Energiesektor. Samsung etwa dürfte ein starkes Wachstum melden, getrieben von der Nachfrage nach Chips für künstliche Intelligenz.
Für den Balkan ist diese ferne Börsenruhe keine Abstraktion. Der Ölpreis diktiert direkt den Spritpreis an unseren Tankstellen, und die Zinsentscheidungen der Fed wirken auf jeden Kredit, jede Rate, jeden Darlehen, das wir aufnehmen. Wenn die großen Märkte ruhiger atmen, spürt man das früher oder später auch im eigenen Geldbeutel - die Frage ist nur, ob die Ruhe lange genug anhält, um bei uns anzukommen, oder ob die nächste Krise sie vorher abschneidet.
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