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Brand am Südboulevard in Skopje: ein Lager brannte, ein Feuerwehrmann verletzt

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Brand am Südboulevard in Skopje: ein Lager brannte, ein Feuerwehrmann verletzt

Am Nachmittag stieg dichter schwarzer Rauch über dem Südboulevard in der Skopjer Gemeinde Kisela Voda auf - ein Lager nahe Rampa brannte, und die Flammen waren von Weitem zu sehen. Aus dem brennenden Gebäude waren auch Knallgeräusche zu hören, was bei Passanten im ersten Moment zusätzliche Unruhe auslöste.

Einsatzkräfte der Territorialen Feuerwehrbrigade der Stadt Skopje griffen rasch ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Direktor der Direktion für Schutz und Rettung, Stojanče Angelov, erklärte, die „Knallgeräusche aus dem brennenden Gebäude stammten höchstwahrscheinlich von elektrischer Energie“ - und nicht, wie manche befürchteten, von etwas Gefährlicherem.

Der Brand wurde später lokalisiert, und beim Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Genau hier lohnt es sich innezuhalten: Während wir alle in den Rauch starren und mit dem Handy filmen, gehen jene hinein, deren Aufgabe es ist, ihn zu löschen. Ein verletzter Feuerwehrmann ist keine Fußnote der Nachricht - es ist ein Mensch, der dorthin ging, wo alle anderen fliehen.

Die Brandursache ist bislang nicht offiziell bestätigt. Lager und improvisierte Räume in der ganzen Stadt werfen erneut die alte Frage auf - wie viele von ihnen überhaupt die grundlegenden Brandschutzvorschriften erfüllen und ob jemand sie prüft, bevor ein Feuer ausbricht, und nicht erst danach.