In Vardarište wird gebohrt, aber Ergebnisse fehlen: Erst graben, dann erfahren, was drin ist
05.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Nach einer Pause von 26 Jahren kehrt die polizeiliche Sekundarbildung in Makedonien zurück. Das Innenministerium hat einen öffentlichen Aufruf zur Aufnahme von 200 regulären Schülern in die Polizeimittelschule „7. Mai" veröffentlicht, die im Rahmen der Polizeiakademie arbeitet. Bewerben dürfen sich Schüler, die das zweite Jahr der Sekundarschule abgeschlossen haben und die Bedingungen erfüllen.
Die Anforderungen sind nicht symbolisch. Die Kandidaten müssen Staatsbürger Makedoniens sein, dürfen am Tag der Veröffentlichung noch nicht 18 sein, müssen die makedonische Sprache aktiv verwenden und gesundheitlich sowie psychophysisch tauglich sein. Verlangt wird auch mindestens ein „guter" Notendurchschnitt in den ersten beiden Jahren, ohne verhängte Disziplinarmaßnahmen. Die Auswahl läuft in drei Phasen - eine Überprüfung der körperlichen Fitness, ein schriftlicher Test mit 40 Fragen und ein Gespräch.
Die Bewerbung läuft 15 Tage, und für aufgenommene Schüler stellt das Ministerium Unterkunft im Heim, Verpflegung und Arbeitskleidung bereit. Auf den ersten Blick - eine gute Nachricht. Der Staat investiert in Personal, das seit Jahren fehlte, statt darauf zu warten, dass Polizisten nur durch kurzfristige Erwachsenenschulungen entstehen.
Doch die Rückkehr einer Schule nach fast drei Jahrzehnten trägt eine leise Frage in sich: Was geschah all die Jahre? Wenn die polizeiliche Sekundarbildung wichtig genug war, um heute zurückzukehren, warum war sie unwichtig genug, um abgeschafft zu werden und so lange zu ruhen? Entscheidungen in unseren Institutionen bewegen sich oft im Kreis - etwas wird abgeschafft, Jahrzehnte vergehen, dann wird dasselbe zur Reform erklärt. Gut, dass die Schule zurückkommt. Noch besser wäre, wenn die nächste Generation nicht erneut entdecken müsste, was schon existierte.
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