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Elf Brände an einem Tag Mitte September: In den Listen taucht das Wort Müll viel zu oft auf

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Elf Brände an einem Tag Mitte September: In den Listen taucht das Wort Müll viel zu oft auf

Elf Brände im Freien an einem einzigen Tag. Zwei um 18 Uhr noch aktiv - beim Dorf Rapes in der Gemeinde Novaci und bei Govrlevo in der Gemeinde Sopiste. Im Laufe des Tages löschten die Einsatzkräfte acht.

Das ist die Bilanz des Zentrums für Krisenmanagement. Mitte September.

Wo es brannte

In Rapes erfasste das Feuer trockenes Gras und niedrige Vegetation in der Dorfgemarkung, wo das Gelände für die Feuerwehr kritisch bleibt. In Sopiste, bei Govrlevo, breiten sich die Flammen durch Niederwald und trockenes Gras aus.

Der größere Brand - jener, der sich vom Dorf Belica in Makedonski Brod Richtung Jasen bewegte - ist lokalisiert und vollständig unter Kontrolle. Er erfasste Teile von Misch- und Niederwald auf dem Bergabschnitt, nahe dem Reservat.

Die acht gelöschten verteilen sich über das ganze Land. In der Region Skopje - bei Raovikj in Saraj, bei Mralino in Ilinden und an zwei Stellen in Butel, in den Straßen „Alpi“ und „Boro Menkov“. Im Landesinneren - in der Straße „Vera Ciriviri“ in Veles, zwischen den Dörfern Ednokukjevo und Monospitovo bei Strumica sowie bei Vranista und Mislesevo im Raum Struga.

Die Liste, die sich jeden Tag wiederholt

In den 24 Stunden davor lautete die Zahl zwölf. Damals brannte es bei Neraste in Tearce, bei Erdzelija in Sveti Nikole, bei Rastani und Belestevica in Veles, bei Agino Selo in Kumanovo. In Skopje - am Vardar-Kai in Karposh, in Dolno Svilare, Trubarevo, Stajkovci, Deljadrovci und Mrsevci. Und bei Desovo in Dolneni sowie beim Gefängnisgut nahe Bitola.

Lesen Sie beide Listen nacheinander. Es sind verschiedene Dörfer, aber dasselbe Bild: niedrige Vegetation, trockenes Gras, Müll.

Müll

Dieses Wort erscheint zu häufig, um Zufall zu sein. In Tearce brannte Müll. Bei Erdzelija - niedrige Vegetation und Müll. Das ist kein Waldbrand eines Dürrejahres. Das ist etwas, das jemand angezündet oder brennen lassen hat.

Ein Feuer im Freien beginnt hier selten von allein. Es beginnt mit dem Abbrennen von Stoppelfeldern, mit wilden Deponien, mit einer weggeworfenen Zigarette am Straßenrand. Jeder dieser Brände verbraucht danach Mannschaften, Treibstoff, Wasser und die Stunden von Menschen, die zur selben Zeit vielleicht anderswo gebraucht worden wären.

Die Saison endet formal, doch die Listen werden nicht kürzer. Das Krisenzentrum teilt mit, die Lage werde beobachtet. Die Frage ist, ob jemand nicht nur die Brände zählt, sondern auch die Ursachen - und was er mit dieser Zahl macht.