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Eine Pastrmajlija von 2,10 Metern mit 17 Kilo Fleisch: Zwei Tage lang läuft Štip mit einer Kapazität, die es sonst nie erreicht

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Eine Pastrmajlija von 2,10 Metern mit 17 Kilo Fleisch: Zwei Tage lang läuft Štip mit einer Kapazität, die es sonst nie erreicht

Zwei Meter und zehn Zentimeter Pastrmajlija. Siebzehn Kilo Schweinefleisch, vier Liter Speiseöl, zwanzig Kilo Mehl. Mit dem traditionellen Anschnitt der riesigen Pastrmajlija auf der Promenade „Vančo Prkje“ begann die achtzehnte Ausgabe der „Pastrmalijada“ in Štip.

Zubereitet hat sie der Bäcker Nikolče Malinov mit seinem Team. Das ist Teil eines Festivals, das Štip jedes Jahr mit Menschen füllt, die wegen eines einzigen Gerichts anreisen - und das ist ökonomisch keine Kleinigkeit.

Was dieses Jahr neu ist

Anders als im Vorjahr wird Pastrmajlija auch im Stadtstadion serviert, nicht nur auf der Promenade. Koordinator Goran Arsovski erklärte, es seien mehr Stände bei den Tribünen und rund um das Stadion geplant, damit die Gäste das Musikprogramm mit der Spezialität verbinden können, wegen der sie überhaupt gekommen sind.

Der Preis liegt bei 250 Denar, an beiden Orten gleich. Die Abendkonzerte am 19. September finden im Stadion statt - es treten Jovan Jovanov, Elvir Mekić und Željko Joksimović auf.

Bürgermeister Ivan Jordanov betonte, die Stadt sei organisatorisch bereit für Gäste aus dem Land und aus dem Ausland. Die Gemeinde kündigte wegen des erwarteten Andrangs auch eine besondere Verkehrsregelung und zusätzliche Parkflächen an. Jordanov appellierte an Besucher aus den Nachbarstädten und Nachbarländern, einige Stunden früher loszufahren.

Die Zahl, die nicht auf der Karte steht

Jordanov sagte etwas, das bei einer solchen Veranstaltung selten fällt: Getragen wird dieses Festival von lokalen Unternehmen und der örtlichen Wirtschaft, und Hunderte Gastronomiebetriebe verdienen am Wochenende an den Besuchern.

Genau darum geht es, und genau deshalb lohnt sich das Nachrechnen. Eine Stadt in Ostmazedonien arbeitet zwei Tage im Jahr mit einer Kapazität, die sie sonst nie erreicht. Offen bleibt die Frage, warum sich diese Kapazität nur mit einer Spezialität und einem Konzert aktivieren lässt - und nicht mit etwas, das dreißig Tage dauert statt zwei.