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Bukarest im Dunkeln: Explosion im Heizkraftwerk lässt 2.000 Blöcke ohne Warmwasser, Reparatur bis zu einem Jahr

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Ein 10.000-Kilowatt-Transformator explodierte in Bukarest und verursachte einen massiven Brand in einem der größten Heizkraftwerke Rumäniens. Darin befanden sich etwa 30 Tonnen Öl. Das Ergebnis: über 2.000 Wohnblöcke ohne Warmwasser und Schäden, die nach ersten Schätzungen bis zu einem Jahr Reparaturzeit erfordern könnten.

Das Unternehmen Elcen bestätigte, dass der Vorfall schwere Störungen in der Versorgung der Hauptstadt verursachte. Bukarest, mit seinen zwei Millionen Einwohnern, stand plötzlich vor der Realität, dass die kritische Infrastruktur so alt ist wie die Probleme, die niemand lösen wollte.

Rumänien ist unser nächster Nachbar im Norden und die viertgrößte Volkswirtschaft der Region. Wenn ein solches Land seine eigene Energieinfrastruktur nicht aufrechterhalten kann, ist die Frage unvermeidlich: Wie vorbereitet sind wir? Wie viele Tonnen Öl sitzen in unseren Transformatoren aus den 70er Jahren und warten auf dasselbe Szenario?

Energiekatastrophen diskriminieren nicht - Balkan, Rumänien, wir alle teilen dieselbe geerbte Infrastruktur und dieselbe Neigung, erst zu reagieren, wenn etwas brennt. Buchstäblich.