Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Silvia Salis ist keine Politikerin im klassischen Sinne. Sie ist eine ehemalige Sportlerin, Olympia-Teilnehmerin im Hammerwerfen, und derzeitige Bürgermeisterin von Genua. Jetzt ist sie auch etwas mehr - ein Name, den die italienische Linke für die nächsten Parlamentswahlen ins Spiel bringt.
Die Botschaft, die sie vergangene Woche aussandte, war visuell. Sie organisierte eine Techno-Party im Herzen Genuas, auf der Piazza Matteotti. Das ist kein Parteitag. Es ist eine Party für die Jungen. Und alle anderen politischen Figuren in Italien wirken plötzlich zu lange dabei und zu müde.
Unter ihnen Giorgia Meloni. Im Palazzo Chigi geschwächt nach der Niederlage beim Referendum zur Justizreform. Die italienische Rechte, die seit Jahren mit der "Protestwahl" dominiert, verliert nun diesen Vorteil. Auf dem Feld steht eine neue Kandidatin, deren größter Vorteil ist, dass sie keinem klassischen politischen Typus ähnelt.
Politico hat Salis als "aufsteigenden Stern der italienischen Linken" markiert. Die linke Partei zerfällt seit Jahren. Ohne Anführer. Ohne Erzählung. Ohne Charisma. Jetzt hat sie eine potenzielle Figur, die mit den Bürgern am Tag der Befreiung "Bella Ciao" singt - und gleichzeitig eine Olympia-Veteranin ist.
Salis selbst will nicht sagen, was genau kommen wird. "Meine Priorität ist Genua", sagt sie. Sie antwortet weder "ja" noch "nein" zu den nationalen Wahlen 2027. Das ist eine Strategie, mit der sie Sympathien sammelt, ohne Fehler zu machen.
Für den Balkan ist das eine interessante Studie. Wenn der linke Block zerfällt, braucht man ein Gesicht, das nicht Teil dessen ist, was zuvor da war. Die italienische Linke hat dieses Gesicht bereits. Die Frage ist - haben wir ein solches Gesicht, und würde es uns mehr helfen als jene, die bereits auf der Bühne stehen?
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