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251 griechische Strände ohne Liegen und Sonnenschirme: Was das für mazedonische Touristen ändert

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251 Strände in Griechenland werden in diesem Sommer keine Liegestühle, keine Sonnenschirme, keine Wassersportarten und keine Bebauung haben. Die griechische Regierung hat sie zu "unantastbar" erklärt - unter besonderem ökologischen Schutz.

Für die kommerziellen Betreiber ist das ein Schlag. Liegen und Sonnenschirme sind eine kleine Industrie, die an diesen 251 Stränden Hunderte Familien ernährt. Ohne sie - werden diese Strände wieder "wild", das heißt ohne Stühle, ohne Schatten, ohne Bar mit Bier.

Mazedonische Touristen sollten das aufmerksam lesen. Viele beliebte Balkan-Reiseziele sind auf der Liste - Teile von Chalkidiki, Thassos, Kavala. Wenn ein Mazedonier den Sommer am griechischen Strand mit Kaffee unter dem Sonnenschirm träumt - dieses Szenario gilt ab diesem Jahr an 251 Orten nicht mehr.

Die ökologische Strategie Griechenlands ist nicht neu. Das Land kämpft seit Jahrzehnten mit Übertourismus - das Ergebnis: Naturstrände wurden in Fußgängerzonen mit Liegen bis ans Wasser verwandelt. Die Reaktion kommt jetzt, wo die Schäden schon offensichtlich sind. Der Sand ist erodiert, die Bäume herausgerissen, die lokalen Ökosysteme zerrissen.

Für Mazedonien ist das auch ein Beispiel. Wir haben zwei große Seen - Ohrid und Prespa. Der Druck steigt stetig, immer mehr Objekte werden am Wasser gebaut. Niemand schlägt eine "Sperrzone" vor. Aber die griechische Entscheidung zeigt, dass das eines Tages unvermeidlich sein wird. Und die Frage ist - machen wir das rechtzeitig, oder wie Griechenland, nach den Schäden.

Für den Sommer 2026 - wenn Sie Urlaub in Griechenland planen, prüfen Sie, ob Ihre Lieblingssandbucht unter den 251 ist. Wenn ja - bereiten Sie sich auf einen Strand im Reinzustand vor, ohne Sonnenschirm. Das ist Schönheit und Herausforderung zugleich.