Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ende April - Schnee auf Zlatibor und Kopaonik. In Serbien. Teile Bosniens verschneit. In den mazedonischen Bergen - Regen und Temperaturen, die an Oktober erinnern. "Der April hat dreihundert Launen", sagen die Leute. Dieses Jahr zeigt sie alle.
Die meteorologischen Extreme sind kein Zufall. Eine Kette von Anomalien zieht sich seit 2019 - Sommergüsse, Winter ohne Schnee, oder wie dieses Jahr: ein Frühling, der Winter ist. Der schnelle Klimawandel zerstört die Synchronisation der Jahreszeiten. Das ist nicht nur Anekdote - es kostet die Landwirtschaft direkt.
Obstbäume, die vor zwei Wochen anfingen zu blühen, sind jetzt gefährdet. Kälte zu dieser Zeit bedeutet weniger Ernte bei Kirschen, Aprikosen, Pfirsichen. Balkan-Bauern, die ohnehin mit Subventionen, Importen und unlauterer Konkurrenz kämpfen, kassieren den nächsten Schlag.
In Skopje regnete es heute. In den Bergen über 1.500 Metern - Schnee. Die Meteorologen warnen, dass auch der 1. Mai nicht der "Sonnentag" sein wird, den die Bürger erwarten - mit Grill, Ausflug, erstem Picknick. Schönwetter-Pläne fallen aus, bevor sie beginnen.
Historisch bezog sich das Balkan-Sprichwort "Der April hat dreihundert Launen" auf das chaotische Wetter zwischen dem 1. und dem 30. April. Ende April war schon Frühling. 2026 hat sich das Sprichwort verlängert. Jetzt kann der 30. April Herbst sein. Und niemand weiß, ob morgen die Sonne kommt oder Schnee fällt.
Das ist das Symbol unserer Zeit. Unsicherheit, Unruhe und Klimaentscheidungen, die vor Jahrzehnten in fernen Ländern getroffen wurden - deren Rechnung heute in Skopje ankommt. Wenn wir uns an Wetter erinnern, wie es "früher" war, ist das nicht nur Sentimentalität. Es ist die Anerkennung, dass etwas passiert ist, das wir nicht ganz verstehen. Und wir alle, als Balkan-Bürger, sind nur Zeugen.
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