Scheinvereine und erfundene Spiele: Fußballverbands-Funktionäre in Valandovo wegen 1,35 Millionen Denar unter Verdacht
19.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
König Charles III. und Königin Camilla sind heute in den USA zu einem fünftägigen Staatsbesuch eingetroffen - dem ersten seit Charles 2022 den Thron bestieg. Die Ziele: Washington, New York, Virginia, und zum Schluss - Bermuda. Trump selbst nannte das Ereignis "historisch." Wenn der amerikanische Präsident solche Worte verwendet, fragt man sich: um wessen Geschichte geht es hier?
Der zentrale Moment ist das Staatsessen im Weißen Haus am 28. April, aber der wirklich schwere Moment ist Charles' Rede vor dem Kongress - der zweite britische Monarch, der dies tut, seit Königin Elizabeth II. dort 1991 sprach. Ein diplomatischer Schachzug mit Symbolik: Großbritannien kommt zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit in das Haus einer ehemaligen Kolonie. Jemand im Buckingham Palace weiß, was er tut.
Der Besuch ist um zwei Themen gruppiert: britisches Kulturerbe in Amerika und Umweltschutz - Charles' lebenslange Mission noch vor seiner Königswürde. Das Programm umfasst Treffen mit Wirtschaftsführern, Besuche in Nationalparks und Initiativen zur nachhaltigen Landwirtschaft. In New York - Ehrung der Opfer des 11. Septembers und ein literarisches Ereignis zum hundertsten Jahrestag von Winnie the Pooh. In Virginia - Besuch der ersten dauerhaften englischen Kolonie und Treffen mit indigenen Gemeinschaften.
Der Besuch endet mit etwas Ungewöhnlichem: Charles reist allein auf die Bermudas, ein britisches Überseegebiet, um Biodiversitätsinitiativen zu beobachten. Camilla kehrt früher zurück. Ob das diplomatisches Protokoll oder schlichte Müdigkeit ist - das wird wohl ein Palastgeheimnis bleiben. Eines ist sicher - die Monarchie, was auch immer man sonst von ihr hält, weiß, wie man einen Auftritt macht.
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