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Chelsea gegen Guardiolas Maschine - 13 Spiele ohne Sieg und ein Wembley-Finale, das nach Katastrophe riecht

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Chelsea und Manchester City wieder im Wembley, wieder im FA-Cup-Finale - und die Zahlen lassen den Londonern nicht viel Spielraum für Hoffnung. City bringen eine Bilanz mit, in der die letzten 13 Spiele gegen Chelsea ohne Niederlage endeten. 10 Siege, 3 Unentschieden. Ernsthafte Frage - wann hat zuletzt ein Klub einen anderen so lange beherrscht, auf dem Balkan und darüber hinaus?

Guardiola will Chelsea erneut zerschlagen und den heimischen Cup-Double zum zweiten Mal unter ihm gewinnen - zuletzt in der Saison 2018/19. 21 Siege in den letzten 23 FA-Cup-Spielen. Die zwei Niederlagen kamen in zwei aufeinanderfolgenden Finalen - gegen Manchester United und Crystal Palace. So wie die Dinge laufen, wirkt das wie nur zwei Schnupfen in einem ganzen Winter.

Das letzte Treffen legte den Unterschied offen. City zerstörte Chelsea 3:0 an der Stamford Bridge im letzten Monat. Jérémy Doku zerlegte die hintere Reihe der Blauen, wie er es die ganze Saison über getan hat - drei Tore und fünf Vorlagen in den letzten beiden FA-Cup-Kampagnen, plus 40 erfolgreiche Dribblings. Zahlen, die der Trainer wahrscheinlich vor dem Showdown auf Papier hat.

Chelsea setzt auf zwei Namen. Cole Palmer will dem alten Klub wehtun, und Enzo Fernández ist ihr FA-Cup-Spieler - sechs Torbeteiligungen in neun Auftritten, plus das Tor aus dem Halbfinale gegen Leeds. Auch Reece James und Levi Colwill sollen für das Finale fit sein.

Auf der anderen Seite hat Guardiola fast volle Aufstellung. Rodri kehrt nach Pause zurück. Die eine verworrene Geschichte dreht sich um Erling Haaland - unglaublich, aber der norwegische Star traf in den letzten neun Finals für City nicht. Wembley ist für ihn besonders unergiebig: acht Auftritte, null Tore. Ein Paradox, das es nochmal zu sehen lohnt.

City hängt selten nur an Haaland. Omar Marmoush, Savinho, Bernardo Silva, Nico O'Reilly und Doku tragen das Team abwechselnd in den entscheidenden Momenten.

Chelsea genießt den Status eines "talentierten Angriffsklubs", doch die Abwehr wirkte die ganze Saison brüchig. Von fünf Siegen auf dem Weg ins Finale waren vier gegen schwächer eingeordnete Klubs - der einzige Premier-League-Klub, den sie eliminierten, war Leeds. City reiste nicht mit so leichtem Los. Und genau deshalb wird wieder auf den Pokal gesetzt. Guardiolas Team ist eine Maschine, die auf der größten Bühne selten Fehler macht. Chelsea - wenn sie nicht etwas zeigen, was wir die ganze Saison nicht gesehen haben - riskieren einen weiteren schmerzhaften Abend in Wembley.