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Kate Middleton in Italien nach vier Jahren: fließendes Italienisch, „Lupo" und ein Vor-Königin-Signal

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Nach vier Jahren Abwesenheit von der internationalen Bühne ist Kate Middleton zurück - und nicht in irgendeinem Königshof, sondern in einer Vorschule in Reggio Emilia. Ziel des zweitägigen Besuchs in Norditalien: das Projekt zur frühen Kindheit, das sie persönlich über The Royal Foundation leitet.

Tag eins - und die erste Überraschung. Die Prinzessin sprach den ganzen Tag fließend Italienisch, etwas, das selbst routinierte Beobachter des britischen Königshauses bemerkten. Warum ist das wichtig? Weil sie die nächste Königin ist - und die diplomatische Komponente ihrer Rolle wird bereits geschrieben. Französisch ist sie seit Langem gut; vor einigen Monaten überraschte sie alle mit Walisisch. Jetzt - Italienisch.

Die Hauptstation war „Anne Frank" - der von Einheimischen 1964 errichtete Kindergarten. Kate nahm an einem Workshop „Worte im Wind" teil, in dem die Kinder und sie persönliche Botschaften schrieben. „Die Kinder erlebten das mit großer Ruhe", sagte die Pädagogin Annalisa Roboti, die die Sitzung leitete. Eine Szene, die in jedem balkanischen Dorf nicht anders gewesen wäre - Kinder, Notizen auf Papier, eine erwachsene Frau, die zuhört.

Italienisch brachte ihr auch einen unerwarteten Moment. Als sie jemanden über einen „lupo" (Wolf) sprechen hörte, hielt Kate inne und sprach über ihren verstorbenen Hund, der genau diesen Namen trug - „Lupo". „Er war nicht sehr groß", sagt sie, „aber er hatte Charakter." Für einen Moment war sie keine Prinzessin, sondern ein 43-jähriger Mensch, der einmal einen Hund gehabt und verloren hatte.

Die Kinder schenkten ihr eine weiße Rose und Materialien aus dem Workshop. Sie teilte erbazzone - eine Kräuterpastete, eine lokale Spezialität - mit allen Anwesenden und bedankte sich vor der Abreise.

Die Frage hinter der ganzen Geschichte ist weniger glamourös: Was bedeutet eigentlich so eine Reise? Über die Fotos hinaus, über die zärtlichen Momente hinaus, über die Journalisten hinaus. Kate Middleton reist nicht einfach - sie wurde strategisch zum ersten Mal seit der Krankheit freigegeben, in kontrollierter Umgebung, für Arbeit, die „sicher" ist (Kinder, Bildung), aber die signalisiert, dass sie für größere Missionen bereit ist. Und das ist wichtig. Die britische Monarchie rechnet neu, und Kate steht im Zentrum dieser Rechnung.