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Real in der Krise, Pérez ruft erneut Mourinho: diesmal stellt der Portugiese die Bedingungen

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Real Madrid steckt in der Krise, und wenn Real in der Krise steckt, klingelt das Telefon eines Mannes immer - José Mourinho. Laut Sky Germany haben die Weißen den Portugiesen bereits wegen einer Rückkehr ins Santiago Bernabéu kontaktiert, 13 Jahre nachdem er unter schlechten Bedingungen gegangen war. Doch diesmal stellt er die Bedingungen.

Mourinho fordert volle Kontrolle und ein ernsthaftes Mitspracherecht bei Transfers. Keine Halblösungen. Wer seinen Weg durch Tottenham, Rom und jetzt Benfica verfolgt hat, weiß - diese Bedingungen sind keine Verhandlungsposition, sie sind eine rote Linie.

Die Unterstützung kommt von oben: Präsident Florentino Pérez drängt auf die Rückkehr. Die Frage ist, ob Pérez, der nie dafür bekannt war, Macht aus der Hand zu geben, bereit sein wird, Mourinho „ja" zu sagen. Die Geschichte hat sie schon einmal gegeneinander gestellt - der Portugiese gewann zwischen 2010 und 2013 drei Trophäen in Madrid, zerstritt sich aber auch mit der halben Kabine.

Der Trainermarkt wartet: Mourinho hat einen Vertrag bei Benfica bis 2027, doch die Ausstiegsklausel beträgt 3 Millionen Euro - eine lächerliche Summe für Real. Benfica ist ungeschlagen Tabellenführer in Portugal, aber neun Punkte hinter Porto, sodass von Lissabon kein wirklicher Widerstand zu erwarten ist.

Warum gerade jetzt? Real ist praktisch ohne Chance auf einen Titel in dieser Saison, und in der vergangenen Woche kam es im Training zu einer Schlägerei zwischen Aurélien Tchouaméni und Federico Valverde. Der Uruguayer landete mit einer „traumatischen Gehirnverletzung" im Krankenhaus, der Klub eröffnete ein Disziplinarverfahren gegen die beiden. Das ist nicht die Atmosphäre eines Meisterteams - das ist eine Kabine, die auf einen Chef mit eiserner Hand wartet.

Wird Pérez Mourinho zu seinen Bedingungen akzeptieren, oder wird er nach einer bequemeren Lösung suchen? Der Balkan-Fußballbeobachter kennt die Antwort auf eines - wenn Madrid eine Krise hat, am Ende wählt es immer einen Star. Und Mourinho, mit all seinen Macken, ist ein Star.