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Chinas Friedensplan für den Nahen Osten: vier Punkte und eine bittere Ironie

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Während Amerika blockiert, macht China Vorschläge. Xi Jinping präsentiert seinen Nahostfriedensplan in vier Punkten: friedliche Koexistenz, nationale Souveränität, Völkerrecht und Entwicklung ohne Sicherheitsbedrohungen. Auf dem Papier überzeugend. Aber wenn Peking Völkerrecht zitiert, fragt man sich, ob es das gleiche Recht meint, das es im Südchinesischen Meer ignoriert.

Der Vorschlag wurde beim Treffen mit dem Kronprinzen von Abu Dhabi präsentiert — kein Zufall. China baut Brücken zum Golf, während Amerika Blockaden aufbaut. Zwei Strategien, zwei Welten, dasselbe Öl.

Chinas Ausweg ist durch Unsicherheit und die Auswirkungen des Konflikts auf Energie und Versorgung erschwert. Aber Peking ist abgesichert — Ölreserven und diversifizierte Energie. Während Europa panisch nach Alternativen sucht, hat China diese längst vorbereitet.

Im nächsten Monat ist ein Trump-Xi-Gipfel in Peking geplant. Zwei Männer, die sich nicht mögen, aber einander brauchen. Auf dem Balkan kennen wir diese Treffen: Händeschütteln vor der Kamera, hinter verschlossenen Türen wird verhandelt, wer wie viel zahlt. Die einzige Frage: Wie viel bleibt diesmal auf dem Tisch?