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8.851 Plätze an der UKIM und drei Fotos in drei Formaten: Die Einschreibung ist nur zur Hälfte digital

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8.851 Plätze an der UKIM und drei Fotos in drei Formaten: Die Einschreibung ist nur zur Hälfte digital

Heute und morgen läuft die erste Einschreibefrist an der Universität „Hl. Kyrill und Method”. An den 23 Fakultäten gibt es insgesamt 8.851 freie Plätze für das akademische Jahr 2026/2027. Davon sind 4.395 für Vollzeitstudierende in der staatlichen Quote, 3.621 für Vollzeitstudierende mit Kofinanzierung und 835 für Teilzeitstudierende.

Diese Zahlen sind ordentlich veröffentlicht. Was sich ebenfalls jedes Jahr wiederholt, aber in keiner Ausschreibung auftaucht, sind die Schlangen vor den Fakultäten bei Temperaturen nahe 40 Grad.

Das Doppelsystem, das nicht enden will

Bewerber müssen sich auf dem Einschreibeportal der UKIM registrieren und über das System eine elektronische Anmeldung ausfüllen. Das ist der digitale Teil. Dann folgt der zweite: persönlich, am Schalter, mit Originaldokumenten in der Hand und der Nummer der E-Anmeldung, die erneut manuell eingetragen wird.

Die E-Anmeldung existiert also, ersetzt aber nichts. Sie ist ein Zusatz, keine Lösung. Der Student füllt sie elektronisch aus und reicht sie dann physisch ein.

Wer angenommen wird, bringt Studienbuch, Studierendenausweis, Anmeldebögen, drei Fotos - zwei im Format 3,5×4,5 und eines 2×3 - sowie eine Zahlung von 750 Denar für Studierendendienste. Drei Fotos in drei verschiedenen Formaten, im Jahr 2026.

Wer im Schatten wartet und wer in der Sonne

Der Unterschied zwischen den Fakultäten ist beträchtlich. An manchen saßen die künftigen Erstsemester in klimatisierten Hörsälen. An anderen standen sie draußen in der Sonne und fächelten sich mit den eigenen Dokumenten Luft zu, während sie vor der Studierendenverwaltung anstanden. Am größten war der Andrang an der Medizinischen Fakultät, die mit 950 die meisten Studierenden aufnimmt.

Studierendenorganisationen fordern seit Jahren die vollständige Abschaffung der Papierdokumente und die Einführung elektronischer Studienbücher. Die Forderung ist nicht extravagant. Das Hindernis ist laut den Dekanen konkret und lösbar: Die Abschlusszeugnisse der Oberschule müssen in elektronischer Form vorliegen, damit der gesamte Prozess digitalisiert werden kann.

Das ist ein Punkt. Ein Ministerium. Dafür braucht es kein neues Gesetz.

Die Zahl, die etwas anderes erzählt

In diesem Jahr wurden die Einschreibequoten an allen Universitäten um 2.000 Plätze gekürzt. Am stärksten bei Betriebswirtschaft und Verwaltung sowie an der Juristischen Fakultät - laut Begründung, weil die Ergebnisse hohe Arbeitslosigkeit unter den Absolventen dieser Fächer zeigten. Bei den technischen Fächern, Informatik, Maschinenbau und Bauwesen blieben die Quoten nahezu identisch, weil die Beschäftigungsfähigkeit dort 98 bis 99 Prozent erreicht.

Das ist eine datenbasierte Entscheidung, und sie ist richtig. Es lohnt nur, festzuhalten, was sie bedeutet: Jahrelang schrieb der Staat Tausende Studierende in Fächer ein, aus denen sie direkt in die Arbeitslosigkeit graduieren - die Korrektur kommt erst jetzt.

Die endgültige Rangliste erscheint am 27. August, die Einschreibung der Angenommenen erfolgt am 3. und 4. September, die zweite Frist am 10. und 11. September, die dritte am 23. September. Das akademische Jahr beginnt am 1. Oktober.