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Erste Frau zum Tode verurteilt wegen Protesten im Iran: Sie warf eine Flasche - sie bekam die Todesstrafe

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Mohammadreza Majidi-Asl und seine Frau Bita Hemmati erhielten Todesurteile vom Revolutionsgericht in Teheran. Die Anklage: "Handeln im Auftrag der Vereinigten Staaten". Die Beweise: Flaschen, Betonblöcke und Brandmaterial vom Dach geworfen. Dafür - Tod.

Bita Hemmati ist die erste Frau, die wegen Teilnahme an den Protesten vom Januar 2026 zum Tode verurteilt wurde. Ihr "Privileg" umfasste eine persönliche Befragung durch den Justizchef Gholamhossein Mohseni Ejei - vor den Kameras des Staatsfernsehens, versteht sich. Transparenz auf iranische Art.

Die Zahlen sprechen für sich: Sieben Menschen bereits für die Proteste hingerichtet, 26 weitere warten mit Todesurteil. Iran hat allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 656 Menschen hingerichtet - nach 1.639 im gesamten Jahr 2025, darunter 48 Frauen. Menschenrechtsorganisationen behaupten, die Verfahren hätten "erzwungene Geständnisse durch Folter" ohne Zugang zu Rechtsbeistand verwendet.

In dem Moment, in dem die USA iranische Häfen blockieren und die Welt über Atomabkommen debattiert, richtet Iran still seine Bürger hin, die es wagten zu protestieren. Wer spricht darüber bei den Verhandlungen in Pakistan?