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Neues Gesetz in Griechenland: 300 Migranten wegen illegaler Einreise in nur vier Monaten festgenommen

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Nach der Einfuehrung eines neuen griechischen Gesetzes, das die strafrechtliche Verantwortlichkeit fuer illegale Einreise und Aufenthalt wiederherstellt, wurden zwischen September und Dezember 2025 rund 300 Migranten festgenommen. Das Gesetz sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren ohne Moeglichkeit einer vorzeitigen Entlassung vor.

Nach Angaben des griechischen Justizministeriums wurden bis Ende 2025 landesweit mehr als 800 Strafverfahren eingeleitet. Allein in den Bezirken Chania und Heraklion wurden 200 Faelle im Zusammenhang mit illegaler Einreise bearbeitet.

Von der Gesamtzahl der Festgenommenen verbuessen 154 Verurteilte ihre Strafe, nachdem sie die freiwillige Rueckkehr in ihr Herkunftsland abgelehnt haben, waehrend 131 Personen in Verwaltungshaft auf ihre Abschiebung warten. Aegyptische Staatsangehoerige machen etwa 35 Prozent der Migranten aus, doch ihre Regierung weigert sich Berichten zufolge, sie zurueckzunehmen.

Unter den Festgenommenen befinden sich auch Personen aus Laendern mit hohen Asyl-Anerkennungsquoten: 99,8 Prozent fuer Afghanistan, 90,7 Prozent fuer Syrien und 62,3 Prozent fuer den Irak. Anhaltende Ankuenfte, insbesondere auf Kreta und Gavdos, deuten darauf hin, dass die Zahl der Festgenommenen weiter steigen wird.