Filipče ruft zu neuer Oppositions-"Front für Freiheit und Gerechtigkeit" auf: neuer Name für eine alte Opposition?
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23.04.2026
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12.04.2026
Groq, das KI-Chip-Startup, das im Dezember seine Technologie an Nvidia für 20 Milliarden Dollar „nicht-verkaufte", verlangt nun weitere 650 Millionen Dollar von denselben Investoren, die gerade einen Cash-Exit genommen haben. Wie Axios schreibt, fließt die neue Runde in das „Inference Cloud"-Geschäft - einen Dienst, der KI-Anwendungen für Entwickler hostet.
Der Deal mit Nvidia war einer dieser Unternehmensabkommen, die kein Verkauf sind, aber wie einer aussehen: ein Teil der Senior-Ingenieure von Groq ging zu Nvidia, die Technologie von Groq wurde lizenziert, und die Investoren von Groq erhielten eine Barzahlung - auf dem Niveau dessen, was die größte Übernahme in der Geschichte Nvidias gewesen wäre. Alles ohne formellen Übernahmedeal. Ein klassisches Silicon-Valley-Manöver, um Regulierer zu umgehen.
Jetzt sind dieselben Investoren aufgefordert, den nächsten Akt zu finanzieren. Inference - die Verarbeitung, die geschieht, sobald das KI-Modell die Anfrage erhalten hat - ist im Moment ein größerer Bedarf als das Training neuer Modelle. Jede ChatGPT-Antwort, jeder Claude-Brief, jede Gemini-Suche ist Inference. Das Geschäft ist enorm, und Groq sieht darin ein Feld, in dem es ein großer Spieler werden kann, ohne mit Nvidia direkt zu kollidieren.
Die finanzielle Garantie für die 650 Millionen ist nahezu vollständig. Zwei bestehende Investoren, Disruptive und Infinitium, haben sich verpflichtet, die Runde aufzufüllen, falls die übrigen Aktionäre keine anteiligen Beteiligungen nehmen. In Investorensprache heißt das: der Deal ist schon geschlossen, man wartet nur auf einen externen Validierer, der ihn zu einem höheren Wert unterschreibt. Die klassische Position, aus der heraus Bewertungen wachsen, die sich später als überzogen herausstellen.
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