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Die Straße nach Teferič reißt, und die Frist hat ein Sternchen: „wir lassen ein Jahr, aber sehen wir, wie der Winter wird”

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Die Straße nach Teferič reißt, und die Frist hat ein Sternchen: „wir lassen ein Jahr, aber sehen wir, wie der Winter wird”

Die Straße zur Siedlung Teferič in Kisela Voda reißt auf, und der Boden darunter bewegt sich. Das Verkehrsministerium übernimmt die Sanierung. Vizepremier und Minister Aleksandar Nikoloski erwartet die Lösung des Problems in etwa einem Jahr.

Die Begründung, warum das Ressort den Fall übernimmt, ist technisch: Die Bodenbewegung ist komplex und ihrer Natur nach jener ähnlich, mit der die Behörden auf der Autobahn Kičevo-Ohrid zu tun hatten. „Es handelt sich um eine recht komplexe Problematik, bei der große Fachkenntnis nötig ist. Deshalb hielten wir es für gut, dass das Verkehrsministerium sie mit den Experten, die wir haben, übernimmt”, sagte Nikoloski.

An der Sanierung werden Fachkräfte des Ministeriums und des öffentlichen Unternehmens für Staatsstraßen beteiligt sein, bei Bedarf zusätzliche Experten. Das Ausschreibungsverfahren zur Auswahl des Auftragnehmers soll um den 20. August abgeschlossen sein, danach folgen Auswahl und Baubeginn vor Ort.

Das Jahr mit Sternchen

Die Frist des Ministers kommt mit ihrem eigenen Vorbehalt, im selben Satz ausgesprochen: Ein Teil der Arbeiten braucht trockenen Boden. „Wir lassen ein Jahr, aber wir müssen auch sehen, wie der Winter wird. Es wird angenommen, dass es in einem Jahr ordentlich fertig sein sollte.”

Übersetzt in die Sprache der Bewohner von Teferič: Die Frist gilt, wenn das Wetter mitspielt. Hangrutschungen halten sich leider nicht an diesen Kalender; sie bewegen sich am stärksten genau in den feuchten Monaten, also in der Zeit, in der der Auftragnehmer nicht arbeiten kann. Endet die Ausschreibung am 20. August und dauert die Auswahl einige Wochen, fallen die ersten echten Arbeiten vor Ort ans Ende der Trockenzeit.

Kleines Projekt, großer Unterschied

Nikoloski gab selbst zu, dass dies budgetär kein großes Projekt ist - eher ein ingenieurtechnischer Eingriff. Und genau darin liegt etwas Bemerkenswertes. Die Arbeit stand nicht wegen des Geldes still. Sie stand still, weil die Frage, wem das Problem gehört - der Gemeinde, der Stadt oder dem Ministerium - vor dem Problem selbst geklärt werden musste.

Der Asphalt wartete unterdessen nicht. Der Riss auf der Straße nach Teferič ist für die Anwohner keine neue Erscheinung, und er wächst mit jeder Saison, während die Zuständigkeiten abgegrenzt werden. Dieses Jahr gibt es zumindest den Namen einer Institution, die hinter einer Lösung steht, und ein Ausschreibungsdatum. Das ist mehr als gestern - und weniger, als es längst hätte sein sollen.