20 Schüler in Skopje mit Magenbeschwerden: Vergiftung oder Virus - und die Behörden sind sich uneinig, wer wen informiert hat
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23.04.2026
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12.04.2026
Nach ihrer Scheidung und der Rückkehr aus Rom kehrte Isabella Borromeo nach Mailand zurück - und das nicht in irgendeine Wohnung, sondern in ein ganzes Stockwerk des historischen Familienpalastes im gotisch-lombardischen Stil, mit Blick auf den Platz Sant'Ambrogio im Herzen der Stadt. Das Zuhause ist, wie sie selbst sagt, voller natürlichem Licht, organischer Materialien, bequemer Sofas und Kunstwerke, gesammelt auf Reisen rund um die Welt.
Die Geschichte des Palastes selbst ist ungewöhnlich, weil sie weiblich ist. „Mein Vater hinterließ mir diesen Palast, doch anders als die anderen Borromeo-Paläste erbte er ihn von seiner Mutter, meiner Großmutter Ida Taverna, die ich leider nie kennenlernte", erzählt Isabella. Das Anwesen ging über Generationen von Mutter zu Tochter - ein seltener Fall in einer Welt, in der das Erbe in der Regel der männlichen Linie folgt.
Das Wohnzimmer ist der hellste Teil des Hauses. In Elfenbeinfarbe, mit Fenstern direkt zur Basilika, ist es geschmückt mit Teppichen, einem Familiensofa aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert und zwei Samtskulpturen mit Stickereien der zeitgenössischen Künstlerin Carla Tolomeo. „Ich liebe mein Haus vor allem, weil es so viel Licht hat", sagt Isabella - und das sieht man auf jedem Foto.

Das Esszimmer ist ein Raum für Luxus ohne Aufdringlichkeit - elegantes Besteck, Tischwäsche und weiß-goldenes Porzellan, an der Wand dominiert ein Gemälde im charakteristischen Blau von Yves Klein. Gleich am Eingang stehen eine Bank und eine Säule, erneut signiert von Carla Tolomeo, deren Werk sich wie ein Leitmotiv durch das ganze Haus zieht.
Das Schlafzimmer ist intimer. Eine französische Kommode in schwarzem Lack und Gold trägt Porträts von Isabellas drei Kindern, während der ganze Raum dieselbe Philosophie von Licht und Weite bewahrt. Das Hauptbad wiederum verbindet Geschichte und Komfort - eine eingebaute Wanne in Holzverkleidung und ein antiker Stuhl im römischen Stil.
Die Flure sind nicht nur Durchgang - sie sind eine kleine Galerie. An den Wänden hängen bedeutende Werke, darunter eines von José María Cano, und auf den Beistelltischen stehen antike chinesische Objekte. Die dramatische Treppe dient zugleich als Funktion und als architektonischer Akzent. Durch jeden Raum ziehen sich Regale voller Kunstbücher, viele davon aus der Zeit, als sie in Indien lebte.
Isabellas Sammlung ist nicht nach Preis zusammengestellt, sondern nach Gefühl. „Viele meiner Bilder sind Werke von Künstlern, die irgendwann im Leben meine Freunde waren oder es noch sind", sagt sie. Unter den Namen sind Ceroli, Giovanni Sanjust, Pietro Ruffo, Tano Festa und Mimmo Paladino, und ihre erste ernsthafte Anschaffung machte sie in New York. Das Zuhause beschreibt sie als „eine Schatztruhe - nicht unbedingt der teuersten Dinge, sondern der dem Herzen nächsten".
Vielleicht ist genau das die Pointe, die man mit nach Hause nehmen sollte, ungeachtet von Quadratmetern und Budget. Isabella lehrt uns nicht, wie man in einem Palast lebt - sie erinnert uns daran, dass sich ein Zuhause nicht am Wert dessen misst, was darin ist, sondern an den Geschichten, die jeder Gegenstand trägt. Und Geschichten kann man, anders als Porzellan, nicht kaufen.
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