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Jakimovski zwei Tage nach der Rückkehr ins Gefängnis erneut im Krankenhaus

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Jakimovski zwei Tage nach der Rückkehr ins Gefängnis erneut im Krankenhaus

Stevcho Jakimovski, früherer Bürgermeister der Gemeinde Karposh und Vorsitzender der Partei GROM, wurde wegen einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands notfallmäßig vom Gefängnis in ein Krankenhaus gebracht. Grund ist den Informationen zufolge eine sich verschlimmernde postoperative Infektion, die ärztliches Eingreifen und stationäre Behandlung erforderte.

Eine offizielle Mitteilung zu seinem aktuellen Zustand gibt es nicht - weder von der Gefängnisverwaltung noch von einer Gesundheitseinrichtung. Ebenso wenig ist bekannt, wie lange die Behandlung dauern wird.

Jakimovski verbüßt seine Haftstrafe seit Mitte Juli im Gefängnis Skopje. Das Berufungsgericht bestätigte zuvor die einjährige Strafe wegen Schwarzbaus im Zusammenhang mit dem Gebäude, in dem die Gemeinde Karposh untergebracht war. Da er zuvor fast fünf Monate in Untersuchungshaft verbracht hatte, wurde ihm dieser Zeitraum angerechnet. Öffentlich hat er erklärt, an Lungen- und Blasenkrebs erkrankt zu sein und regelmäßig eine onkologische Therapie zu erhalten.

Es ist nicht der erste Krankenhausaufenthalt

Der Direktor des Gefängnisses Skopje, Boban Utkovski, bestätigte, dass Jakimovski bereits fast drei Wochen stationär behandelt wurde - vom 5. bis zum 26. August - in der privaten Klinik „Acibadem Sistina“, nachdem er gesundheitliche Beschwerden gemeldet hatte. Nach Abschluss der Behandlung wurde er am 26. August ins Gefängnis zurückgebracht.

Mit anderen Worten: Zwei Tage nach der Rückkehr ins Gefängnis liegt er wieder im Krankenhaus. Utkovski nennt unter Verweis auf die Vertraulichkeit medizinischer Daten keine Details zur Diagnose und erklärt, die Institution habe verantwortungsvoll und menschlich gehandelt. „Gesundheit und Menschenwürde müssen ausnahmslos respektiert werden“, sagte er.

Der Satz stimmt, und das soll er auch bleiben. Doch dahinter steht eine Frage, die nicht nur Jakimovski betrifft: Ist das Gefängnissystem überhaupt darauf eingerichtet, Menschen mit schweren chronischen Krankheiten aufzunehmen? Wenn ein Mann mit einer Krebsdiagnose in ein Privatkrankenhaus gebracht werden muss, zurückkehrt und zwei Tage später erneut geht, ist das kein persönliches Drama. Es ist ein Hinweis darauf, dass der Gesundheitsdienst in den Gefängnissen nicht abdeckt, was ihm zu decken überlassen wird.

Die Strafe wurde gerichtlich bestätigt und muss verbüßt werden. Wie der Staat sich um die Gesundheit dessen kümmert, der sie verbüßt, ist eine völlig getrennte Frage - und die Antwort darauf hängt nicht davon ab, wer der Verurteilte ist.