Skopje ohne Wasser: Trubarevo, Karpoš und Taftalidže heute abgeschaltet - 300-mm-Ventil defekt
14.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Gemeinde Aerodrom startet eine große kostenlose Sperrmüllaktion im Frühjahr. Beginn: Montag, 18. Mai. Ende: Mitte Juli. Eine zweimonatige Aktion, die alle Hauptviertel der Gemeinde abdeckt.
Konkreter Plan: Mičurin am 18. und 19. Mai, mit Containern in der „Anastas Mitrev"-Straße hinter dem Park beim Trafohäuschen und in der „Venjamin Mačukovski"-Straße am Trafohäuschen nahe dem Bahnhof. Ostrovo am 20. und 21. Mai, in der „Vladimir Komarov" Nr. 9 und Nr. 6-16 hinter dem Einkaufszentrum „Skopjanka". Der restliche Plan steht auf der offiziellen Website der Gemeinde.
Die Idee ist einfach und nötig. Alte Möbel, Kleidung und ausgemusterte Geräte landen meist auf wilden Müllkippen - zwischen Häusern, am Rand der Wohnviertel oder im Grün, das eigentlich zur Erholung dient. Ein hässliches Bild, das sowohl der Gemeinde als auch ihren Bewohnern schadet.
Die Frage ist, ob so eine Aktion langfristig wirklich wirkt. Die letzte Herbstaktion war laut Gemeinde „erfolgreich" - aber Erfolg bedeutet nicht, dass die wilden Müllkippen nicht in ein paar Monaten wieder auftauchen. Sperrmüll ist kein saisonales Problem - Menschen haben das ganze Jahr alte Sachen und werfen sie überall weg, nicht nur zweimal jährlich in einem besonderen Zeitfenster.
Was wäre besser? Das Modell deutscher und österreichischer Städte - Sperrmüll auf Abruf. Du willst dein altes Sofa loswerden, rufst an, bekommst einen Termin, der Lastwagen kommt genau dann. Keine Zweimonatskampagnen, keine wilden Müllkippen. Das ist ein öffentlicher Dienst, der wirklich dient.
Skopjes Gemeinden haben das nicht. Wir haben „zweimal im Jahr" - Herbst und Frühling. Und deshalb haben wir wilde Müllkippen das ganze Jahr. Das ist kein „Raum zur Verbesserung", das ist ein systemisches Defizit der öffentlichen Dienste.
Bis dahin ist es gut, dass Aerodrom tut, was in seiner Macht steht. Die Bewohner können es nutzen - kostenlos, organisiert, ohne Schuldgefühl wegen Verschmutzung. Aber die eigentliche Lösung ist eine andere, und wir alle wissen das.
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