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Aitana Sánchez-Gijón nach dem Tod ihrer Mutter: der Brief der Enkelin, der jede Großmutter auf dem Balkan beschreibt

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Die spanische Schauspielerin Aitana Sánchez-Gijón hat vor weniger als zwei Wochen ihre Mutter verloren. Jetzt meldet sich auch ihre Tochter, Bruna Lucadamo, mit einem öffentlichen Brief an die Großmutter - ein Text, der in wenigen Zeilen beschreibt, was jede Frau auf dem Balkan über Großmütter weiß.

„Meine wunderschöne Fiorella, meine Nonna, ich liebe dich verrückt und trage dich in mir. Mein Blut ist dein Blut, und ich spüre, wie es durch meine Adern fließt. Ich nehme dich überall mit. Ich werde dich für immer am Leben halten - indem ich deine Geschichten erzähle, deine Sätze nachspreche, mich an dich erinnere... Du fehlst mir", schrieb Bruna in den sozialen Netzwerken. Aitana antwortete nur mit einem Herz.

Die 57-jährige Schauspielerin, in Rom geboren, ist ohne beide Pfeiler ihres Lebens. Ihr Vater Ángel, Geschichtsprofessor und Übersetzer, starb 2007. Ihre Mutter - Lehrerin für Naturwissenschaften und Mathematik an einem italienischen Gymnasium - war jene, die Aitana stets öffentlich als „ihren Hafen, ihren Wegweiser und jene, die ihre Berufung schon in ihrer Kindheit erkannte" beschrieb.

An diesem Dienstag kehrte die Schauspielerin zerbrochen, aber entschlossen, an die Arbeit zurück. Sie postete ein Foto im weißen Kittel der Dr. Pilar Amaro, ihrer Rolle in der dritten Staffel der Netflix-Serie „Respira". Die Dreharbeiten gehen weiter - für sie und für ein Privatleben, das durch die unerwartete Romanze mit Maxi Iglesias wieder Thema in der Öffentlichkeit ist.

Bruna und ihr Bruder Teo sind die beiden Kinder aus der Beziehung mit dem Künstler Papin Lucadamo. Sie sind das, was Aitana jetzt noch hat. Der Balkan versteht das gut - wenn die Alten gehen, bleiben nur die Kinder und die Bilder. Der Rest ist Arbeit, Routine und der Versuch weiterzumachen.