Skip to content

Spannungen in Kriva Palanka: Bewohner verteidigen Kühe, Gemeinden kündigen Protest an

0 Min. Lesezeit
Teilen

In Kriva Palanka dauern die Spannungen im Zusammenhang mit der Aktion zur Einfangung von Rindern an, die seit Jahren frei durch die Stadt und die umliegenden Dörfer streunen. Die Agentur für Lebensmittel und Veterinärwesen führte eine Einfangaktion durch, stieß dabei jedoch auf Widerstand der Bewohner.

Bei der Aktion wurde eine Frau namens Julijana bemerkt, die auf den Hügeln nach ihren Kühen suchte und behauptete, die Behörden hätten vor der Abführung Panik beim Vieh ausgelöst. Ein Video der Situation verbreitet sich in den sozialen Netzwerken und löst breite Reaktionen aus.

Die Gemeinde Kriva Palanka und 16 lokale Gemeinschaften riefen einen friedlichen Protest für den 26. Februar aus wegen der unkontrollierten Bewegung von Rindern, die Schäden an Eigentum und Landwirtschaft verursacht. In der Mitteilung wird betont, dass die zuständigen Institutionen bereits verbindliche Entscheidungen erlassen haben, deren Nichtumsetzung eine Bedrohung der öffentlichen Ordnung darstellt.

Agenturdirektor Oliver Milanov räumte ein, dass das Problem seit Jahren besteht und die gesamte Last - finanziell, personell und technisch - die Agentur trägt: "Weder die Gemeinde noch andere Institutionen beteiligen sich an den Aktionen." Er forderte eine systemische Lösung.

Die Zahl der herrenlosen Rinder in der Region ist offiziell nicht festgestellt - Schätzungen schwanken zwischen 500 und 900 Tieren. Das Schicksal der Tiere nach der Einfangung bleibt für die Öffentlichkeit intransparent, und die Situation zeigt einen Mangel an Koordination zwischen den zuständigen Institutionen.