Erzbischof Stefan empfängt rumänische Kirchendelegation: 60 hohe Gäste im Kloster Sankt Panteleimon - internationale Normalisierung der MOK
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
28.04.2026
27.04.2026
27.04.2026
03.05.2026
03.05.2026
02.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
03.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
CREATOR: gd-jpeg v1.0 (using IJG JPEG v62), quality = 100?
Der Verein „Animal Rescue Project" schlägt Alarm wegen zwei toten Hunden, die in der Skopjer Gemeinde Kisela Voda gefunden wurden. Ort - in der Nähe von Wohngebäuden, auf Wegen, die Bürger täglich nutzen. Verdacht: vorsätzliche Vergiftung. Nicht der erste Fall. Nicht der letzte. Dies ist ein Szenario, das die Gemeinde Kisela Voda und Nachbargemeinden mehrfach im Jahr erleben.
Die Frage, die selten laut gestellt wird, ist einfach. Wer vergiftet die Hunde? Nicht die Jäger - sie haben ihre eigenen Methoden. Nicht die Tierärzte - die können es human in der Klinik tun. Nicht der Tierschutz - das Gesetz verpflichtet ihn zu klaren Verfahren. Bleibt eine ernsthafte Möglichkeit - Bürger, die keine streunenden Hunde in ihrer Umgebung wollen, und die beschlossen haben, das Problem mit eigenen Methoden zu lösen.
Das ist eine schwierige Frage. Nicht weil streunende Hunde keine Probleme verursachen - sie tun es. Sie können gefährlich sein, besonders in Gruppen. Sie können Kinder angreifen. Sie können Tollwut übertragen. Die Verantwortung für sie liegt bei der Gemeinde und dem Landwirtschaftsministerium. Wenn das System nicht funktioniert - wenn sie nicht sterilisiert, nicht in Tierheime gebracht, nicht geimpft werden - bleiben die Bürger allein mit dem Problem. Und dann beginnt der Vergiftungszyklus.
Die Gemeinde Kisela Voda hat ein Programm für den Umgang mit Streunern. Auf dem Papier. Sterilisation, Chip, Impfung. In der Praxis deckt das Programm vielleicht 20 Prozent der Gesamtpopulation ab. Die restlichen 80 Prozent leben und vermehren sich. Jedes Jahr eine neue Generation. Der Winter ist hart. In den kommenden Frühjahren - mehr Hunde, mehr Verdachtsfälle, mehr Kadaver.
Tierschutzvereine fordern regelmäßig härtere Strafen für die Giftleger. Nach mazedonischem Recht ist das Tierquälerei - die Strafe kann in schweren Fällen bis zu 3 Jahre Haft betragen. In der Praxis - kaum jemand wird je zur Verantwortung gezogen. Die Beweise sind schwer zu finden. Zeugen gibt es meist keine. Die Ermittlungsteams sind mit anderen Fällen überlastet. Das Ergebnis - die Giftleger bleiben frei, die Hunde sterben weiter.
Für die Bewohner von Kisela Voda, die einen schweren Fall sehen, müssen die Fragen breiter sein. Nicht „wer hat es getan?" - eine Antwort darauf werden wir nie bekommen. Sondern „warum hat die Gemeinde immer noch kein funktionierendes System?" Eine Frage des politischen Willens und des Budgets. Die heutigen toten Hunde sind keine Überraschung. Sie sind die erwartbare Folge eines Systems, das jahrelang stillschweigend akzeptiert, dass Freiwillige und Bürger das übernehmen, was die Institutionen tun sollten. Und in jedem Frühjahr - dasselbe Muster, dieselben Schlagzeilen, dieselben leeren Versprechen.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Seit 2022, als die MOK die kanonische Anerkennung erhielt, sind Besuche von Schwesterkirchen Akte der Legitimierung. Die rumänisch-orthodoxe Kirche hat...
Eine Verfassung lässt sich nicht über Nacht ändern. Ein Gesetz schon. Genau deshalb werden die Rechte von 100.000 Bürgern Jahr...
2025 war das tödlichste Jahr für Journalisten. Mazedonien fällt das zweite Jahr in Folge. Sieben Reden, zwei Tage Ritual, und...
Wenn die Institutionen, die das Geld zurückführen müssten, nicht reagieren, ist der Erpresser geschützt. Das ist das strukturelle Problem, das...
Temperaturen von -2 bis 20 Grad, Wind aus Norden. Bauern bekommen Feuchtigkeit nach trockener Phase, Bergwanderer riskieren Schnee in höheren...
Logistisches Netzwerk heißt finanzielle, informationelle und operative Unterstützung. Keine Idioten. Eine Struktur. Und dreißig Tage bis zur Verhaftung sind ein...
Zoos in Wien und Berlin haben Doppelzäune. Der Zoo Skopje hat einen niedrigen Zaun, den sogar ein Mädchen übersteigen kann....
Dieser Marsch findet seit 30 Jahren statt. Die Beteiligung ist ein Stimmungsbarometer - und Brüssel zählt solche Ereignisse zur „Integrationskapazität".
400 Euro für unsachgemäßes Ausführen, 5.000 für Misshandlung, lebenslanges Verbot für Aussetzer. Auf dem Papier das Strengste bisher. Die Umsetzung...
1886, sechs Tote und 50 Verletzte für den Achtstundentag. Heute - Grillen und Spaziergang. Zwischen diesen beiden Bildern liegen 140...