Bioabfall-Forum in Berovo: schöne Präsentationen, doch der Abfall landet weiter auf wilden Deponien
06.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ab dem 10. Juli verbietet der chinesische Gigant Alibaba seinen Mitarbeitern die Nutzung von Claude Code - dem Programmierwerkzeug des amerikanischen Unternehmens Anthropic. Die offizielle Einstufung: Software mit hohem Risiko. Stattdessen lenkt das Unternehmen seine Ingenieure zum eigenen Werkzeug Qoder. Die Geschichte sieht aus wie eine gewöhnliche interne Entscheidung, doch darunter verbirgt sich die gesamte Geopolitik der künstlichen Intelligenz.
Die Sache hat auch eine andere Seite. Anthropic verbietet chinesischen Unternehmen ohnehin bereits den Zugang zu seinen Modellen. Mehr noch - Berichten zufolge gab es eine Version von Claude Code, die Code enthielt, der chinesische Nutzer erkennen sollte, um unbefugten Zugriff und die sogenannte Destillation (das Trainieren eines fremden Modells anhand der Ausgaben eines anderen) zu verhindern. Mit anderen Worten: Das amerikanische Werkzeug prüfte still, wer auf der anderen Seite des Bildschirms saß.
Anthropic räumte die Maßnahme ein, beschrieb sie aber als Experiment. „Wir starteten sie im März, um Kontomissbrauch durch unbefugte Wiederverkäufer zu verhindern“, sagte Tarik Shihipar vom Unternehmen und fügte hinzu, man habe seither stärkere Schutzmechanismen und habe ohnehin geplant, sie zu entfernen. Die Frage, die bleibt, ist eine andere: Wie viele der „Werkzeuge“, die wir täglich nutzen, entscheiden still, wer sie benutzen darf und wer nicht?
Dieser kleine Streit zwischen Alibaba und Anthropic ist ein Bild für etwas Größeres. Die Welt der künstlichen Intelligenz spaltet sich in zwei Blöcke - einen amerikanischen und einen chinesischen - und jeder zieht seine Zäune hoch. Amerika sperrt Modelle weg, China baut seine Alternativen, und Nutzer überall auf der Welt wachen mit immer weniger Auswahl darüber auf, wessen Technologie sie öffnen dürfen. Der Balkan-Programmierer, der in diesem Spiel weder einen amerikanischen noch einen chinesischen Pass hat, sieht nur zu, wie sich die Türen eine nach der anderen schließen.
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