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Magyar besiegt Orban und ruft sofort ein Treffen mit Putin aus: Geographie ändert sich nicht, Gas bleibt russisch

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Peter Magyar besiegte Orban, erklärte eine neue Ära für Ungarn - und rief dann sofort ein Treffen mit Putin aus. Nicht über die Ukraine, nicht über den Frieden, sondern über Energie. Geographie, sagt er, ändert sich nicht.

Der neue ungarische Führer hatte das Premierministeramt noch nicht übernommen, als er offen zugab, dass Budapest energetisch von Moskau abhängig bleibt. Wir werden uns mit dem russischen Präsidenten an den Verhandlungstisch setzen müssen. Die geografische Lage weder Russlands noch Ungarns kann geändert werden. Unsere Energieabhängigkeit von Russland bleibt dieselbe, erklärte Magyar.

Und hier kommt der interessanteste Teil - Magyar betonte klar, dass er in diesen Gesprächen ausschließlich ungarische Interessen vertreten werde, nicht ukrainische. Also gelten die Versprechen einer Rückkehr zu EU und NATO - aber nur bis zu dem Moment, wenn die Gas- und Ölrechnung bezahlt werden muss.

Orban verstummt, die Politik bleibt

Viktor Orban blockierte jahrelang Sanktionen gegen Russland und bestand darauf, dass die Ukraine den Transit von russischem Öl durch die Druzhba-Pipeline erlaubt. Die neue Regierung spricht vielleicht eine andere Sprache, aber das Wesentliche ist dasselbe - Ungarn kann physisch nicht über Nacht auf russische Energie verzichten. Hat Brüssel das berücksichtigt, als es Orbans Fall feierte?

Magyars TISZA-Partei gewann eine Verfassungsmehrheit - 138 von 199 Parlamentssitzen. Genug, um Gesetze zu ändern, die Verfassung zu ändern, den Kurs zu ändern. Aber reicht es, um die Energiekarte Mitteleuropas zu ändern? Das ist eine ganz andere Frage.