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Eine halbe Stunde vor dem Spiegel, und das Gestell löscht alles mit einer Bewegung: die Stelle an der Nase, die alle überspringen

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Eine halbe Stunde vor dem Spiegel, und das Gestell löscht alles mit einer Bewegung: die Stelle an der Nase, die alle überspringen

Jede Brillenträgerin kennt die Szene: eine halbe Stunde vor dem Spiegel, und dann rutscht das Gestell auf die Nase und löscht die ganze Arbeit mit einer Bewegung. Veronica Pose, nationale Make-up-Artistin von Sephora Iberia, sagt, das Problem sei nicht das Make-up, sondern dass alle den letzten Schritt überspringen.

„Der häufigste Fehler ist, dass wir die Stelle an der Nase nicht fixieren, auf der die Brille aufliegt“, sagt sie. Die Lösung ist kostenlos, wenn man loses Puder besitzt - etwas mehr genau auf diese zwei Punkte, und das Gestell hat nichts mehr, woran es haften könnte.

Das Zweite, das alles Übrige verändert, ist die Mascara. Pose wird deutlich: „Der wesentliche Schritt ist hier die Wimperntusche.“ Das Glas verkleinert die Augen optisch und rückt sie nach hinten, und die Wimpern sind das Einzige, was vor dem Glas hervortritt. Braun für ein natürliches Ergebnis, Schwarz für Definition, Blau oder Grün, wenn etwas auffallen soll.

Zu Lidschatten gibt sie einen Rat, den man in der Werbung selten hört - mit der Farbe des Gestells selbst spielen. „Persönlich spiele ich viel mit der Farbe meiner Brille und meinen Make-up-Looks, denn ich habe blaue, rote, grüne und schwarze Brillen“, sagt sie. Also entweder monochrom, im selben Ton wie das Gestell, oder ein bewusster Kontrast. Ein weiches Smokey Eye in Violett oder Blau funktioniert bei den meisten.

Beim Concealer läuft die Regel dem Instinkt zuwider: weniger. „Die Regel, dass weniger mehr ist, gilt hundertprozentig“, sagt Pose. Nur auf den dunkleren Stellen, mit Pinsel oder Finger verblendet. Eine Schicht, die unter Glas sichtbar ist, wirkt doppelt so dick, wie sie ist.

Und die Augenbrauen, die sie für unterschätzt hält: „Augenbrauen sind enorm wichtig für Form und Ausdruck unseres Gesichts, nicht nur wenn wir eine Brille tragen.“ Der Rat, der am wenigsten kostet: „Wer ein natürliches Ergebnis will, nimmt ein Brauengel, das sie durchkämmt - das verändert schon alles.“

Nichts davon verlangt eine neue Kosmetiktasche. Es ist eine Reihenfolge, kein Einkauf - eine andere Botschaft als jene, die die Branche im September üblicherweise aussendet.