„Wir haben gültige Tickets und kommen nicht mal nach Hause”: Wut im Zentrum von Skopje über neue Parkgebühren
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23.04.2026
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12.04.2026
Gerade als man dachte, das Rennen um KI-Rechenzentren könne nicht absurder werden, hat Meta Rechenzentren in Zelten gebaut. Buchstäblich. Die Strategie ist zu gleichen Teilen von Tesla und xAI geliehen - und das einzige Ziel ist, die Bauzeit zu halbieren.
Laut Michael Thomas, Gründer von Cleanview, das den Bau von Rechenzentren verfolgt, hat Meta sechs „Strukturen für schnelle Bereitstellung” - eigentlich Zelte - neben New Albany in Ohio errichtet. Die Idee ist nicht ganz neu; Mark Zuckerberg sprach voriges Jahr von einem Plan, wetterfeste Zelte für Multi-Gigawatt-Rechenzentren zu nutzen. Neu ist das Tempo. Laut Baugenehmigungen begann Meta zwischen April und Juni mit dem Bau von fünf Zelten zu je 11.600 Quadratmetern, und Satellitenbilder zeigen, dass sie alle bereits gebaut sind.
Die Zelte erinnern an jene, die Tesla auf dem Parkplatz vor seiner Fabrik in Fremont aufstellte, während es sich beeilte, das Model 3 herauszubringen. Der Standort wird auch von 200 Megawatt modularer Gasturbinen in der Nähe versorgt - eine Taktik, die der Konkurrent xAI populär machte. Im Inneren der Plane werden KI-Chips, die wohl Milliarden Dollar wert sind, ihre Arbeit unter einer Plane verrichten.
Das Bild ist ironisch, weil Meta sonst zu kämpfen hat. Laut einem Bericht ist das neueste Modell Muse Spark fertig, aber die Schnittstellen, die Entwickler zur Nutzung brauchen, werden ständig verschoben. Und die Rechnung ist enorm: Das Unternehmen kündigte an, bis zu 145 Milliarden Dollar für Rechenzentren und andere Infrastruktur auszugeben. Die Börse ist nicht beeindruckt - die Aktie ist dieses Jahr um 5 Prozent gefallen. Chips in ein Zelt zu stellen, ist eine Möglichkeit, die Rechnung zu kürzen. Die Frage ist, ob die Investoren das als Genie oder als Zeichen von Panik sehen.
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