Taxameter wild manipuliert, Fahren ohne Lizenz: Sogar die Taxifahrer selbst wollen Ordnung im Chaos von Skopje
15.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wenn zwei benachbarte Balkanländer beginnen, Erklärungen auszutauschen, wie man sie „fast am Rande eines Krieges" schreibt, lohnt es sich, innezuhalten und zu fragen - wem nützt das? Der serbische Innenminister und Vize-Premier Ivica Dačić konterte scharf auf eine Erklärung von Montenegros Außenministerium und nannte sie „den Gipfel der Heuchelei und der Beleidigungen gegenüber Serbien".
Dačić behauptet, solche Erklärungen seien in den internationalen Beziehungen äußerst selten und tauchten meist nur auf, wenn die Beziehungen zweier Staaten in tiefer Krise stecken. In einem auffälligen Vergleich sagte er, selbst Trumps Aussagen gegen den Iran seien milder gewesen als das, was Montenegros Außenministerium schrieb. Schwer zu sagen, ob das diplomatische Übertreibung ist oder die wahre Temperatur der Beziehungen.
Auf der anderen Seite wies Podgorica die Vorwürfe zurück, es führe einen „hybriden Krieg" gegen Serbien oder gefährde serbische Interessen, und nannte sie „unbegründet und unangemessen". Der Streit folgt auf eine Reihe von Erklärungen und Gegenerklärungen - darunter vom Vorsitzenden einer proserbischen Partei in Montenegro - die die ohnehin aufgeheizte Atmosphäre nur weiter anheizen.
Dačić erinnerte daran, dass Hunderttausende Menschen montenegrinischer Herkunft problemlos in Serbien leben und mehrere serbische Staatsführer montenegrinischer Abstammung waren - ein Argument, das die Frage aufwirft: Was hat Serbien getan, um solche Beziehungen zu verdienen? Aber wie immer auf dem Balkan geht es bei solchen Streitigkeiten selten um das, wonach sie aussehen. Geschichte, Grenzen, Kosovo, 1918 - all das hängt über jeder Erklärung. Und die einfachen Menschen auf beiden Seiten? Sie werden sich weiterhin gegenseitig am Meer und auf Hochzeiten besuchen, egal was die Ministerien schreiben.
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