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Moskau brennt unter ukrainischen Drohnen: Raffinerie zum zweiten Mal getroffen, drei Flughäfen geschlossen

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Moskau brennt unter ukrainischen Drohnen: Raffinerie zum zweiten Mal getroffen, drei Flughäfen geschlossen

Moskau erwachte heute Morgen unter Rauch. Ein massiver Angriff mit ukrainischen Drohnen traf die russische Hauptstadt, und Bürgermeister Sergej Sobjanin behauptet, die Luftabwehr habe 33 Drohnen abgeschossen. Explosionen, schwarzer Rauch über der Stadt und drei geschlossene Flughäfen - das Bild, das Moskau jahrelang von den eigenen Bürgern fernzuhalten versuchte.

Das Ziel war kein Zufall. Eine Moskauer Ölraffinerie wurde zum zweiten Mal in drei Tagen getroffen, mit einem großen Brand im Industriekomplex. Auch ein Einkaufszentrum im Südosten erlitt geringe Schäden. Sobjanin beschrieb den Schaden als "gering" - doch in den sozialen Netzwerken waren Brände an mehreren Orten zu sehen, der übliche Unterschied zwischen der offiziellen Version und den Handyaufnahmen.

Laut den Behörden gab es in Moskau selbst weder Tote noch Verletzte. Doch in der Region Rostow, nahe der ukrainischen Grenze, forderte ein gesonderter Angriff auf ein Öllager ein Menschenleben und verletzte zwei weitere. Der Krieg ist, mit anderen Worten, nicht mehr etwas, das nur an der Front geschieht - er hat die Tanks erreicht, die Russlands Kriegsmaschinerie speisen.

Und hier ist der Punkt, den der Balkan gut versteht. Wenn der Krieg an die Tür der eigenen Hauptstadt klopft, lässt sich die Rhetorik von einer "Spezialoperation irgendwo weit weg" kaum aufrechterhalten. Drei geschlossene Flughäfen, eine zum zweiten Mal getroffene Raffinerie, Brände über der Stadt - das ist kein Zwischenfall, das ist ein Trend. Die Frage, die der Kreml nicht hören will, ist einfach: Wie lange kannst du den Menschen erzählen, dass alles unter Kontrolle ist, während der Himmel über ihnen brennt?