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Neko Health des Spotify-Gründers kommt nach New York: Körperscan für 500 Dollar, und der Investor sagt, Vorsorge sollte billig sein

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Neko Health des Spotify-Gründers kommt nach New York: Körperscan für 500 Dollar, und der Investor sagt, Vorsorge sollte billig sein

Neko Health, das Körperscan-Start-up von Spotify-Gründer Daniel Ek und Hjalmar Nilsonne, ist in New York angekommen. Das in Schweden gegründete Unternehmen hat bislang fast eine Milliarde Dollar (rund 870 Millionen Euro) eingesammelt, und nach eigenen Angaben stehen über 300.000 Menschen auf der globalen Warteliste. Die Untersuchung prüft Blut, Haut und Stoffwechsel, dauert eine Stunde und kostet 500 Dollar (rund 440 Euro). Die Versicherung übernimmt sie nicht.

Die Geschichte der US-Expansion erzählt ein Investor: Farooq Abbasi von Preface Ventures, der in das Unternehmen investiert hat. Er behauptet, Amerikaner gingen selten zu Vorsorgeuntersuchungen, weil sie die Kosten fürchten. „Ich finde, Vorsorge und Gesundheitsversorgung sollten billig und zugänglich sein“, sagt Abbasi - über eine 500-Dollar-Leistung, die man aus eigener Tasche zahlt. Der Trost: Die Kosten sollen über amerikanische Gesundheitssparkonten anrechenbar sein. Abbasi hat sich bisher zweimal scannen lassen und ist, wenig überraschend, begeistert: „Ich finde, es sollte überall Neko-Kliniken geben.“

Das Produkt sei stark gewachsen, seit er es zum ersten Mal ausprobiert habe. „Als ich mich in der ersten Generation scannen ließ, war es eine Blutanalyse mit 15 Biomarkern“, erzählt er. „Diesmal waren es 55.“ Neko setzt bei den Untersuchungen auch Computer Vision ein, und Abbasi sieht darin den Beweis, dass künstliche Intelligenz die Medizin verbessert. Das sei kein weiteres modisches Wellness-Spielzeug, sondern etwas, das Menschen „konkrete Erkenntnisse für ein besseres Leben“ gebe.

All das sagt ein Mann, der verdient, wenn das Unternehmen Erfolg hat, und Neko hat in den USA noch einen weiten Weg vor sich, besonders bei Expansion und behördlichen Zulassungen. Die Ironie ist kaum zu übersehen: Ein Start-up aus Schweden, einem Land mit öffentlichem Gesundheitssystem, wächst jetzt in dem Land, dessen Gesundheitssystem für seine Probleme bekannt ist. Ist Vorsorge für 500 Dollar die Zukunft der Medizin - oder nur eine neue Art, wie sich die Wohlhabenden noch gesünder fühlen?