Skip to content

Öl fällt unter 100 Dollar pro Barrel - Hoffnungen auf US-Iran-Deal bewegen die Märkte

1 Min. Lesezeit
Teilen
Öl fällt unter 100 Dollar pro Barrel - Hoffnungen auf US-Iran-Deal bewegen die Märkte

Der Ölpreis ist unter 100 Dollar pro Barrel gefallen - ein drastischer Rückgang in den letzten Tagen, angetrieben von der Erwartung, dass die USA und Iran ein Abkommen erreichen, um den Verkehr durch Hormus zu normalisieren. Brent fiel um etwa 5 Prozent, unter die 100-Dollar-Schwelle; WTI sank auf 91-92 Dollar pro Barrel. Die niedrigsten Werte der letzten zwei Wochen.

Wer profitiert davon? Jeder. Besonders der Balkan. Der Ölpreis bestimmt direkt die Spritpreise an Tankstellen in Mazedonien - über die Formel der Regulierungskommission für Energie. Wenn Brent fällt, fällt nach einigen Wochen auch der Liter Benzin bei „Makedonija pat". Wenn Brent steigt, passiert dasselbe umgekehrt.

Dennoch warnen Analysten - die ungelösten Fragen bleiben. Märkte haben oft optimistisch auf Signale über Abkommen reagiert, die später nicht zu echten Unterschriften wurden. Und im Fall USA-Iran, wo das Gleichgewicht um das Atomprogramm seit Jahrzehnten aufgebaut und zerstört wird, kann jede Nachricht überoptimistisch interpretiert werden.

Die Frage ist, ob der Marktoptimismus in einen echten diplomatischen Durchbruch übergeht. Wenn ja - werden die Spritpreise in Mazedonien fallen. Wenn nicht - können diese 5 Prozent, die jetzt nachgegeben haben, in wenigen Tagen zurückkommen. Energiemärkte haben kein langes Gedächtnis. Und jeder Bürger, der tankt, wird die Wirkung bald spüren - so oder so.