Битола повторно под вода: еден порој, петнаесет критични точки низ градот
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Nach Jahrzehnten der Vernachlässigung hat die Reinigung des Bahnhofs in Skopje begonnen. Siniša Ivanovski, Direktor der „Mazedonischen Eisenbahnen - Infrastruktur", kündigte an, dass die Maßnahmen zur Wiederherstellung des repräsentativen Erscheinungsbildes laufen. Und endlich - fast alle Werbetafeln, Leuchtreklamen und übereinandergeklebten Poster werden entfernt.
Ein Mieter, „Hamza Doner", weigerte sich, eine Leuchtreklame abzubauen. Ivanovskis Reaktion war klar: „Der Mietvertrag wird gekündigt", wenn die Reklame nicht innerhalb von sieben Tagen entfernt wird. Das ist das erste Mal in den letzten zwanzig Jahren, dass jemand einem Mieter am Bahnhof „Nein" sagt - und dabeibleibt.
Danach: Hygiene. Innen und außen. Das ist die nächste Phase. Die Architekturfakultät arbeitet an einem Projekt für die komplette Rekonstruktion. IZIIS (Institut für Erdbebeningenieurwesen und Ingenieurseismologie) führt strukturelle Bewertungen durch. Das ist ein ernsthafter Ansatz - nicht nur eine kosmetische Auffrischung, sondern eine Prüfung, ob das Gebäude überhaupt funktionieren kann.
Das Fazit: wir fangen bei Null an. Der Bahnhof von Skopje wirkt seit Jahrzehnten wie das Symbol eines Staates, der sich nicht um seine öffentlichen Räume kümmert. Beschlagene Fenster, übereinandergeklebte Poster, Leuchtreklamen, die den brutalistischen Charakter des Originalentwurfs von Kenzo Tange aus den 1970er Jahren überdecken.
Die offene Frage: wie lange hält dieser Wille an? Die Geschichte der mazedonischen Versuche, öffentliche Gebäude zu erneuern, ist nicht ermutigend. Sie beginnen gut, stagnieren dann wegen Budgetmangel, kehren nach zehn Jahren in den gleichen Zustand zurück. Wenn „Mazedonische Eisenbahnen" es schafft, fertigzustellen und zu erhalten, wird das das erste Beispiel einer ordentlichen Sanierung in den letzten Jahrzehnten sein. Wenn nicht - wird es eine weitere Geschichte von guten Absichten und schwacher Umsetzung.
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