Mickoski und Gjorgjievski treffen sich zu Großprojekten - Symbolik, Rhetorik und null konkrete Termine
25.05.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Mit 25 Jahren gewann Paula Gutiérrez den Titel "Köchin des Jahres" in Spanien auf der Messe Alimentaria+Hostelco in Barcelona. Zusammen mit ihrem Vater Víctor Gutiérrez führt sie das Restaurant Tayta in Salamanca - das einzige spanisch-peruanische Restaurant Spaniens mit einem Michelin-Stern und zwei Repsol-Sonnen.
Der Name des Restaurants ist eine Änderung vom ursprünglichen "Víctor Gutiérrez" zu "Tayta" - ein Quechua-Wort, das "Vater, Führer, Beschützer" bedeutet. Paulas Schwester Andrea managt den Saal. Das Familienmodell, nicht das Konzernmodell, funktioniert in der Spitzengastronomie auch dann, wenn Sterne und Messen auf Wachstum drängen. Das Haus wählt den stillen Weg.
Paula verließ mit 17 ihr Zuhause, um professionell zu trainieren. Sie ging durch Noor, Deessa und Cocina Hermanos Torres - Namen, die in der spanischen Szene keine Erklärung brauchen. Ihre Küche verbindet peruanisches Erbe mit Zutaten aus Kastilien und León - auf dem Niveau jener Zutaten, die Spanien hat und Peru sich nicht leisten könnte, und umgekehrt. Ein Teil des Menüs basiert auf dem, was der Markt diese Woche bringt.
Der Satz, der den Unterschied machte: "Es ist wichtig, ein Leben außerhalb der Küche zu haben." Das ist kein Satz, den man lange in Profiküchen hörte, wo "24 Stunden in der Küche" ein Zeichen von Hingabe war. Die neue Generation spanischer Köche - und nicht nur spanischer - reagiert gegenteilig. Die Küche funktioniert, wenn der Koch nicht erschöpft ist. Disziplin heißt nicht Schlafmangel. Jetzt ist das auch eine ausgezeichnete Position, nicht nur eine persönliche Entscheidung.
Paula arbeitet derzeit an zwei neuen Restaurants - eine peruanisch-mediterrane Fusion - auf Mallorca und Ibiza, mit der Azotea-Gruppe. Sie öffnen im Mai und Juni 2026. Mit zwei neuen Standorten und dem nationalen Titel ist die Frage nicht mehr, ob Tayta wachsen wird, sondern wie sehr Spanien sich daran gewöhnen kann, dass die peruanische Küche jetzt eine offizielle Heimat in Salamanca hat.
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