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Orbans Nachfolger: Erst Frieden innerhalb der EU, dann Erweiterung

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"Erst Frieden und Einigkeit innerhalb der EU, dann Erweiterung" - das ist die Botschaft des neuen ungarischen Anfuehrers Peter Magyar, des Wahlsiegers, der Viktor Orban nach 16 Jahren an der Macht stuerzte. Magyar besteht auf "strengen Kriterien" fuer den Beitritt und sagt, "Russland kann nicht ignoriert werden".

Fuer Kandidatenlaender wie Nordmazedonien ist das keine gute Nachricht. Waehrend EU-Kommissionspraesidentin Ursula von der Leyen eine beschleunigte, geopolitisch motivierte Erweiterung vorangetrieben hatte, sieht die neue Realitaet vor Ort anders aus. Selbst Orbans Sturz hat den Weg nicht freigemacht - sein Nachfolger stellt neue Bedingungen.

Die Botschaft ist klar: Die EU wird ihre internen Probleme loesen muessen, bevor sie neue Mitglieder aufnimmt. Und fuer den Balkan geht das "Warten vor der Tuer" weiter - nur jetzt mit einem neuen Gastgeber, der neue Regeln aufstellt.