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Oura geht an die Börse: Der finnische Hersteller des Smart-Rings reicht vertrauliche S-1 bei der SEC ein

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Oura geht an die Börse: Der finnische Hersteller des Smart-Rings reicht vertrauliche S-1 bei der SEC ein

Die Finnen haben ihre eigene Art, Geld aus US-Pensionsfonds zu ziehen. Oura, Hersteller des Smart-Rings zur Gesundheitsüberwachung, hat bei der US-Wertpapieraufsicht (SEC) eine vertrauliche Form S-1 eingereicht. Übersetzt: Das Unternehmen bereitet einen Börsengang (IPO) vor. Der Ring aus Helsinki geht an die Wall Street.

Oura wurde 2015 gegründet und ist seitdem zum Marktführer in der Kategorie diskreter Gesundheitstracker geworden - mit dem Vorteil, nicht wie eine Uhr auszusehen. Konkurrenten sind Fitbit, Garmin und Apple, die eigene Smartwatches anbieten und begonnen haben, in untersegmentierte Märkte zu schauen. Der Oura-Ring misst Aktivität, Schlaf, eine tägliche „Readiness"-Bewertung und viele weitere Werte für Nutzer weltweit.

Bis September 2025 meldete das Unternehmen den Verkauf von 5,5 Millionen Ringen, nach 2,5 Millionen ein Jahr zuvor. Eine Verdoppelung in 12 Monaten. Im gleichen September brachte die Serie E 875 Millionen Dollar (rund 770 Millionen Euro) bei einer Bewertung von 11 Milliarden Dollar - mehr als das Doppelte der 5 Milliarden aus 2024.

Oura hat zuletzt ein eigenes KI-Modell mit Fokus auf Frauengesundheit gestartet. Das zeigt den strategischen Schwerpunkt des Unternehmens auf dem Frauenmarkt - ein Segment, das der Rest des Wearable-Markts, dominiert von Männerprodukten von Apple Watch bis Garmin, jahrelang vernachlässigt hat. Finnische Ingenieure sahen eine Lücke, die manche Konkurrenten sofort kopieren werden.

Das IPO-Dokument ist „vertraulich" - das heißt, die SEC prüft die S-1 vor der Veröffentlichung. Dadurch sind mehrere Korrekturrunden möglich, bevor der Markt das finale Paket sieht. Die Frage für Investoren wird sein, ob Oura diese Wachstumskurve halten kann oder dem Post-IPO-Abkühlungstrend folgt, den wir bei Fitbit und anderen Vorgängern gesehen haben.