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Prilep rüstet sich für das 23. Bierfest: drei Abende volle Straßen für eine Stadt, die das ganze Jahr gegen Abwanderung kämpft

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Prilep rüstet sich für das 23. Bierfest: drei Abende volle Straßen für eine Stadt, die das ganze Jahr gegen Abwanderung kämpft

Prilep rüstet sich für seine größte Sommerparty. Vom 17. bis 19. Juli wird die Stadt unterhalb der Marko-Türme Gastgeber der 23. Ausgabe des "Bierfests" sein - einer Veranstaltung, die längst von einem lokalen Ereignis zu einem der meistbesuchten Sommerfestivals des Landes gewachsen ist.

Bürgermeister Dejan Prodanoski teilte mit, die Vorbereitungen seien in der Endphase und die Stadt "maximal bereit", die Gäste zu empfangen. Städtische Teams bringen das zentrale Stadtgebiet, den Platz "Aleksandrija", die Parks und das Grün in Ordnung. Drei Abende Musikprogramm, so die Gemeinde, und "unvergessliche Momente".

Hinter jeder solchen Mitteilung steht auch eine Realität, die es wert ist, erwähnt zu werden. "Bierfest" ist für Prilep nicht nur eine Party - es ist einer der wenigen Tage im Jahr, an denen die Stadt ihre Hotels, Cafés und Läden füllt, an denen die lokale Wirtschaft die Spritze bekommt, die sie braucht. Für eine Stadt, die seit Jahren gegen Abwanderung und geschlossene Fabriken kämpft, bedeuten drei Tage volle Straßen mehr, als es scheint.

Die Frage, die bleibt, ist wie jedes Jahr, ob ein einzelnes Festival das Gewicht einer ganzen lokalen Wirtschaft tragen kann. Es ist schön, wenn die Stadt drei Abende brodelt. Aber was passiert an den übrigen 362 Tagen? Bis dahin soll Prilep seine Bierparty genießen - sie ist verdient. Und die Rechnung für alles andere kommt, wenn die Lautsprecher verstummen.