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Siljanovska beim NATO-Gipfel in Ankara: Mazedonien sitzt mit den Größten am Tisch, aber was bringt es davon nach Hause

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Siljanovska beim NATO-Gipfel in Ankara: Mazedonien sitzt mit den Größten am Tisch, aber was bringt es davon nach Hause

Präsidentin Gordana Siljanovska-Davkova nimmt am zweitägigen NATO-Gipfel in Ankara teil, wo sie die mazedonische Delegation bei der Sitzung des Nordatlantikrats im Präsidentenkomplex "Bestepe" anführt. Mazedonien sitzt mit den größten Militärmächten der Welt am Tisch - aber was es konkret von diesen Tischen nach Hause bringt, ist eine Frage, die selten eine klare Antwort bekommt.

Das offizielle Bild ist vertraut: der mazedonische Präsident unter den Führern des Bündnisses, die Flagge an ihrem Platz, Fotos für die heimische Öffentlichkeit. Die NATO-Mitgliedschaft ist einer der wenigen außenpolitischen Erfolge, um den es im Land breiten Konsens gibt, und die Teilnahme an einem solchen Gipfel ist die Bestätigung, dass Mazedonien Teil des westlichen Sicherheitsblocks ist.

Aber hinter dem zeremoniellen Teil lohnt sich die Frage, was eine solche Mitgliedschaft in der Praxis für den einfachen Bürger bedeutet. Die Sicherheitsgarantien sind real - für ein kleines Land auf dem Balkan mit bewegter Geschichte ist es keine Kleinigkeit, unter demselben Schirm wie die Stärksten zu sitzen. Die Frage ist, ob dieser Schutz mit Verpflichtungen kommt, die wir bezahlen, und ob wir im Gegenzug eine Stimme bekommen, die wirklich gehört wird, oder nur einen Stuhl am Ende des Tisches.

Gipfel kommen und gehen, die Fotos werden veröffentlicht, und der wahre Wert einer Mitgliedschaft misst sich in den Momenten, in denen sie wirklich gebraucht wird. Bis dahin wird Mazedonien weiter an diesen Tischen sitzen - was an sich eine Errungenschaft ist, die Generationen ersehnten. Vergessen wir nur nicht, dass ein Platz am Tisch kein Selbstzweck ist, sondern ein Werkzeug für etwas Größeres.