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Der Pinienprozessionsspinner lauert in den Wäldern: die Härchen sind wie vergiftete Pfeile, und Kinder und Haustiere sind am stärksten gefährdet

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Der Pinienprozessionsspinner lauert in den Wäldern: die Härchen sind wie vergiftete Pfeile, und Kinder und Haustiere sind am stärksten gefährdet

In den Pinienwäldern quer durch Mazedonien lauert eine Gefahr, die viele unterschätzen. Die Härchen des Pinienprozessionsspinners - einer Raupe, die Pinien befällt - sind wie winzige vergiftete Pfeile, und Dermatologen warnen: Berühren Sie weder die Raupe noch ihre Nester.

Der Pinienprozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa) ist ein Waldschädling, der in mehreren Regionen vorkommt - er wurde bei Kocani, Sveti Nikole, Stip und andernorts gesichtet. Die Gefahr kommt nicht von einem Biss, sondern von den winzigen Härchen am Körper der Raupe, die sich lösen und durch die Luft fliegen. Sie können ernste gesundheitliche Probleme verursachen - von Hautausschlägen und allergischen Reaktionen bis zu Augenreizungen - und sind besonders gefährlich für Haustiere, die instinktiv daran schnüffeln.

Das Problem ist, dass die Gefahr unsichtbar ist. Die Raupen bewegen sich in charakteristischen Reihen - daher der Name "Prozessionsspinner", vom Marsch einer hinter dem anderen - und hinterlassen überall, wo sie vorbeikommen, Härchen. Sogar ein verlassenes Nest in einem Baum kann monatelang giftig bleiben. Eltern kleiner Kinder und Hundebesitzer sind am stärksten gefährdet, denn sowohl Kinder als auch Tiere machen ihren ersten Kontakt mit der Natur über Hände und Nase.

Das ist einer jener Fälle, in denen die öffentliche Gesundheit von Aufklärung abhängt, nicht von Institutionen. Niemand wird vor jede Pinie ein Schild stellen. Deshalb ist der Rat einfach - wenn Sie eine Reihe haariger Raupen oder weiße, watteartige Nester in einem Pinienwald sehen, halten Sie Abstand und halten Sie Kinder und Haustiere fern. Die Natur ist nicht immer so harmlos, wie sie auf einem Spaziergang aussieht.