Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?
13.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ein Aufruf zu einer „Volksversammlung“ für mazedonisch-russische Freundschaft, angesetzt bei einer russisch-orthodoxen Kirche im Dorf Blatec, überraschte einen Teil der Kirchenkreise - und am lautesten distanzierte sich gerade jene Kirche, in deren Namen sie angeblich organisiert wurde. Bürger aus Vinica und Kocani wurden über soziale Medien zu einer Versammlung am 14. Juni eingeladen, doch wer genau hinter der Einladung steht, blieb unbekannt.
Die Mazedonisch-Orthodoxe Kirche - Erzbistum Ohrid distanzierte sich rasch. Der Priester Dragan Arsovski erklärte, die Versammlung „steht nicht unter der Schirmherrschaft der Kirche und erfolgt ohne Wissen und Segen des zuständigen Bischofs“, und fügte hinzu, das Gebäude sei im Bau und für solche Veranstaltungen gänzlich ungeeignet. Auf Anfrage erklärte die MOK-OA, sie höre von einem solchen Aufruf zum ersten Mal.
Und hier ist, was es zu bemerken lohnt. Wenn ein anonymer Organisator religiöse Symbole und eine unfertige Kirche für einen Aufruf mit klarer geopolitischer Färbung nutzt, wird die Frage der Verantwortung zentral. Wer steckt hinter der Einladung? Wer bezahlt sie? Und warum das russisch-orthodoxe Thema, warum jetzt, warum in einem kleinen Dorf im Osten?
Der Punkt ist nicht die Versammlung selbst - vielleicht findet sie statt, vielleicht nicht. Der Punkt ist das Muster: nationale und religiöse Themen, die Menschen mobilisieren, ohne jede transparente Unterschrift dahinter. Auf dem Balkan haben wir das zu oft gesehen, um es als unschuldige Initiative zu nehmen. Wenn niemand seinen Namen unter den Aufruf setzen will, ist das schon für sich eine Botschaft.
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