„Wir haben gültige Tickets und kommen nicht mal nach Hause”: Wut im Zentrum von Skopje über neue Parkgebühren
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12.04.2026
Wladimir Putin hat öffentlich etwas zugegeben, das sonst hinter militärischer Geheimhaltung verborgen bleibt: Der Raketenschlag auf die Region Kiew mit der Rakete „Oreschnik” war keine klassische Militäroperation, sondern - ein Test. „Ich verrate ein großes militärisches Staatsgeheimnis. Wir haben einfach dorthin geschossen, wo es uns bequem war, die Ergebnisse zu beobachten”, erklärte der russische Präsident. Mit anderen Worten: Das Ziel war nicht der Feind, sondern die eigenen Messinstrumente.
Putin fügte hinzu, Russland habe die „Oreschnik” noch nicht „im wahrsten Sinne des Wortes” zu Kampfzwecken eingesetzt, und der Schlag habe es erlaubt, die Streuung der Gefechtsköpfe zu verfolgen - gemessen, wie er sagte, „auf den Millimeter”. Wenn ein Staatschef mit Stolz über die Präzision einer Waffe spricht, die auf eine Stadt fällt, hört Präzision auf, ein technisches Detail zu sein, und wird zur Botschaft.
Denn Putin hörte hier nicht auf. Die Daten aus dem Test, sagte er, würden „den künftigen vollen Einsatz der Oreschnik auf bestimmte Ziele, einschließlich solcher in besiedelten Gebieten” prägen. Das ist ein Satz, den man zweimal lesen sollte. „Besiedelte Gebiete” heißt Menschen - und das gezielte Angreifen von Zivilisten oder ziviler Infrastruktur stellt nach den Genfer Konventionen ein Kriegsverbrechen dar.
Die „Oreschnik” wurde bisher dreimal eingesetzt: November 2024 auf Dnipro, Januar 2025 auf die Region Lwiw, und Mai 2025 auf die Region Kiew. Jedes Mal als „Test”, jedes Mal auf reale Orte mit realen Menschen. Für den Balkan, der aus erster Hand weiß, was es heißt, wenn Krieg „für eine Botschaft” statt um Territorium geführt wird, sind solche Aussagen keine abstrakte Geopolitik - sie sind eine Erinnerung daran, wie leicht Bürger zum Testgelände für jemandes millimetergenaue Berechnungen werden.
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