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Russland fand einen Weg, Starlink zu stören: Was passiert, wenn der Schalter in fremden Händen liegt

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Russland fand einen Weg, Starlink zu stören: Was passiert, wenn der Schalter in fremden Händen liegt

Das Satelliteninternet, das die ukrainische Front vernetzt hielt, hat sich als gar nicht so unantastbar erwiesen. Russischen Quellen zufolge hat Moskau ein System der elektronischen Kriegsführung entwickelt, das die Kommunikation von Starlink - dem Satellitennetz von Elon Musk - unterbrechen soll.

Das System erzeugt, wie behauptet wird, Funkstörungen in Zonen von etwa 20 Kilometern rund um den Standort, an dem es aufgestellt ist. Mehrere Richtantennen auf mobilen Plattformen können gleichzeitig einen einzelnen Satelliten oder eine ganze Gruppe angreifen und die Verbindung zu den Bodenterminals kappen. Das Ziel ist nicht, ganz Starlink zu zerstören - das wäre Science-Fiction - sondern lokale Zonen zu schaffen, in denen Drohnen, Terminals und Kommunikation genau im entscheidenden Moment versagen.

Der Militäranalyst, der das System kommentiert, behauptet, der Effekt sei vor Ort sichtbar: Auf bestimmten Achsen, wo ukrainische Drohnen regelmäßig russische Tanklaster trafen, erreichen die Fahrzeuge nun häufiger ihr Ziel. Sogar ukrainische Spezialisten für elektronische Kriegsführung geben zu, dass Russland seine Anti-Satelliten-Systeme in den letzten zwei Jahren deutlich verbessert hat.

Und hier steckt etwas, das diese Front überdauert. Die ganze Erzählung vom modernen Krieg drehte sich um die Idee, dass private Technologie - die Satelliten eines Milliardärs - das Gleichgewicht verschieben kann. Nun zeigt sich, dass jeder technologische Vorsprung sein Verfallsdatum und sein Gegengift hat. Für eine kleine Region wie unsere, die immer stärker von fremden Netzen, Servern und Satelliten abhängt, ist die Frage unangenehm: Was passiert, wenn die Infrastruktur, auf die du dich verlässt, in fremden Händen liegt und jemand anderes den Schalter hält?