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Sanchez versammelte die weltweite Linke in Barcelona: Die Demokratie ist unter Beschuss

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Der spanische Premierminister Pedro Sanchez versammelte linke Staatsfuehrer in Barcelona mit einer klaren Botschaft: Die Demokratie wird von einer "reaktionaeren Welle" angegriffen, die rechtsextreme Bewegungen naehrt und zu laufenden Kriegen beitraegt.

Unter den Anwesenden: EU-Ratspraesident Antonio Costa, Staatschefs aus Brasilien, Suedafrika, Kolumbien, Uruguay und Irland. Die mexikanische Praesidentin Claudia Sheinbaum wird ebenfalls erwartet, Wochen nachdem Spaniens Koenig Felipe VI. "zahlreiche Missbraeuche" waehrend der spanischen Eroberung Amerikas anerkannte.

"Der Frieden und die Werte, die ihn stuetzen, werden von reaktionaeren Bewegungen, autoritaeren Regimen, Desinformation und Bedrohungen demokratischer Institutionen angegriffen", erklaerte Sanchez. Brasiliens Praesident Lula erwiderte: "Wenn die Demokratie abnimmt, erscheint Hitler."

Kolumbiens Praesident Gustavo Petro war noch direkter: "Spanien fuehrt Europa in dieser Frage" und beschuldigte den israelischen Premier Netanjahu, Trump in einen "fuer die Menschheit destruktiven Block" gefuehrt zu haben. Der Gipfel widersetzte sich klar der amerikanisch-israelischen Militaeraktion gegen den Iran.

Die Ironie? Waehrend die Linke sich in Barcelona versammelte, hielt die extreme Rechte ihr eigenes Treffen in Mailand ab, mit Jordan Bardella und Geert Wilders - eine Woche nach Viktor Orbans Wahlniederlage in Ungarn. Zwei Gipfel, zwei Visionen fuer Europas Zukunft. Der Balkan sitzt, wie immer, irgendwo in der Mitte - und wartet ab, wer gewinnt.