Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Skopjes Bürgermeister Orce Gjorgjievski hat den Beginn der Sanierung der Straße „Zagrebska" in Karpos angekündigt - einer Verkehrsader, die jahrelang in schlechtem Zustand war und über die täglich Tausende Bürger fahren, unter anderem zum Institut für Atemwegserkrankungen bei Kindern in Kozle. Eine gute Nachricht, ohne Zweifel. Die Frage ist nur, wie viel von allem, was daneben angekündigt wird, tatsächlich passieren wird.
Für „Zagrebska" konkret ist der Plan klar: eine komplette Sanierung der Fahrbahn und der Bau einer Stützmauer von etwa 50 Metern Länge und 4 Metern Höhe, um die Stabilität des Geländes zu sichern. Das ist ein messbares, konkretes Projekt - genau das, was die Bürger später überprüfen können: fertig oder nicht.
Doch um diese Konkretheit herum ist die Mitteilung mit weit mehr Versprechen vollgestopft. Die Brücke an der „Ljubljanska" sei nach Jahren des Stillstands „entsperrt" worden. Das Knotenpunkt „Momin Potok" - dasselbe. Drei Brücken werden gebaut. Und das Ehrgeizigste: ein Park von rund 70.000 Quadratmetern zwischen den Boulevards „Ilinden" und „Ljubljanska". Alles in eine Mitteilung gepackt, unter dem Motto „Die Arbeit ist unsere Unterschrift".
Hier setzt die gesunde Skepsis ein. „Entsperrt" und „in fortgeschrittener Phase" sind Worte, die jeder Bürgermeister in jeder Amtszeit mit gleicher Begeisterung ausspricht. Die Lücke zwischen Ankündigung und Banddurchschnitt kann mehrere Jahre betragen, oder eine ganze Amtszeit. Zagrebska mit Stützmauer ist überprüfbar; ein Park von 70.000 Quadratmetern zwischen zwei Boulevards ist ein Versprechen, dessen Schicksal wir erst kennen, wenn wir Gras sehen, nicht ein Rendering.
Deshalb ist die beste Reaktion auf solche Mitteilungen weder Applaus noch Spott, sondern Notieren. Zagrebska, die Stützmauer, die Ljubljanska-Brücke, der Knoten Momin Potok, der Park von 70.000 Quadratmetern - hier ist die Liste. In einem Jahr lohnt es sich, sie hervorzuholen und Punkt für Punkt zu prüfen. Denn „die Arbeit ist die Unterschrift" nur, wenn die Unterschrift mit dem übereinstimmt, was tatsächlich gebaut wurde.
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