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Ein serbischer Soldat im Libanon unter UN-Flagge getötet - ein weiterer Sarg aus einer Mission, die Frieden bringen sollte

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Ein serbischer Soldat im Libanon unter UN-Flagge getötet - ein weiterer Sarg aus einer Mission, die Frieden bringen sollte

Ein serbischer Soldat ist im Süden des Libanon getötet worden, während er in der Friedensmission der Vereinten Nationen diente. Oberfeldwebel Milovan Jovanović starb, als Mörsergranaten auf eine UNIFIL-Stellung im Gebiet Dibin einschlugen. Außer ihm wurden zwei weitere Angehörige der Friedenstruppe verwundet. Ein weiterer Sarg, der von einer Mission heimkehrt, die Frieden tragen sollte, nicht Opfer.

Das israelische Militär trat rasch mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit und zeigte mit dem Finger auf die Hisbollah. „Die Hisbollah feuerte mehrere Mörsergranaten ab, die auf eine Stellung der UNIFIL-Kräfte im Gebiet Dibin einschlugen - töteten ein UN-Mitglied und verwundeten zwei weitere. Die Analyse der Flugbahn des Beschusses zeigt klar, dass die Terrororganisation Hisbollah das Feuer ausführte”, heißt es in der Erklärung. Wenn eine Seite so schnell auf die andere zeigt, lohnt die Frage - wer hat die Flugbahn unabhängig bestätigt, außer demjenigen, der sie verkündet?

UNIFIL ist eine Mission, die gerade dazu eingerichtet wurde, solche Vorfälle zu verhindern - internationale Soldaten zwischen den Kriegsparteien, an der instabilsten Grenze der Region. Und das Ergebnis ist, dass die Friedenssoldaten selbst zum Ziel werden. Jovanović war Teil dieser Kräfte, auf einem Gelände, wo die Granaten jede Nacht nicht fragen, unter wessen Flagge die Basis steht.

Für den Balkan ist das keine ferne Nachricht. Ein serbischer Soldat starb an einer fremden Grenze, in einem Konflikt, der nicht der unsere ist, unter der Flagge einer Organisation, deren Hauptaufgabe es ist, genau solche Menschen zu schützen. Wie viele solcher Missionen haben wir über die Jahre „für den Frieden” entsandt, und wie viele Särge kamen zurück? Die Frage ist für Jovanovićs Familie nicht rhetorisch - für sie endete die Mission gerade auf die schlimmstmögliche Weise.