Gjorgjievski startet Bürgersprechstunden in Kisela Voda - Nah am Volk sechs Monate nach Amtsantritt, der Test, ob Versprechen gehalten werden
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23.04.2026
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12.04.2026
Silber stürzt ab. Nach einem beispiellosen Anstieg von 140 Prozent im Jahr 2025 und einem Hoch von 120 Dollar pro Unze am 28. Januar 2026 verlor das Metall an einem einzigen Tag 30 Prozent. Das ist einer der heftigsten Tagesabschläge der letzten Jahre. Der aktuelle Preis liegt bei rund 72,13 Dollar pro Unze - knapp 40 Prozent unter dem Höchststand.
Warum geschieht das? Nicht aus einem Grund, sondern aus dem Zusammenspiel von dreien. Erstens - einbrechende Nachfrage infolge der hohen Preise. Silber wird in Elektronik, Mobiltelefonen, Solarmodulen und in der Automobilindustrie eingesetzt - und all diese Branchen suchten Alternativen oder reduzierten die Mengen, sobald der Preis über 100 Dollar lag. Klassische ökonomische Reaktion: hoher Preis tötet die Nachfrage.
Zweitens - Silber hat keinen strategischen Anker wie Gold. Zentralbanken kaufen Gold als Reserve, Silber nicht. Wenn Gold steigt, wird der Preis von institutionellen Käufern gestützt. Silber hängt von privaten Investoren und industrieller Nachfrage ab - und ist deshalb deutlich empfindlicher gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen.
Drittens - die Prognosen der großen Banken sind pessimistisch. UBS und HSBC bezeichnen den aktuellen Preis als "fundamental überbewertet" und erwarten ein breiteres Gold-Silber-Verhältnis - heißt: Silber kann weiter fallen, selbst wenn Gold steigt. Für Kleinanleger auf dem Balkan, die in den letzten Monaten Silbermünzen gekauft haben (Silber war für sie der "günstigere Einstieg" in Edelmetalle), ist die Botschaft eindeutig: wer über 90 Dollar gekauft hat, wartet mehr als ein Jahr nur, um wieder auf den Einstandspreis zu kommen. Disziplin oder schneller Ausstieg - das ist die Wahl.
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