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Psychologen: Das Handy in den ersten 15 Minuten nach dem Aufwachen treibt das Cortisol hoch - und deshalb fällt der Nachmittag

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Psychologen: Das Handy in den ersten 15 Minuten nach dem Aufwachen treibt das Cortisol hoch - und deshalb fällt der Nachmittag

Das Erste, was du nach dem Aufwachen tust, ist auch das Erste, was dein Cortisol hochtreibt - das Stresshormon, das langsam ansteigen sollte, nicht wie eine Explosion. Das ist das Ergebnis einer neuen Analyse von Psychologen der Complutense-Universität in Madrid, die sagen: Wer das Smartphone direkt nach dem Öffnen der Augen ansieht, schaltet sein Gehirn "in Sekunden vom Erholungszustand in den Alarmzustand". Nicht empfehlenswert.

Warum passiert das? Das Telefon ist, wie Professor Alfredo Rodriguez-Munoz erklärt, "die psychologische Verlängerung unseres sozialen, emotionalen und beruflichen Lebens". Das Gehirn erwartet eine Belohnung durch Benachrichtigungen - eine Nachricht vom Chef, ein Like, eine Zahl in der Banking-App - und schaltet wegen dieser erwarteten Belohnung sofort auf höchste Geschwindigkeit. Ohne Puffer, ohne Pause.

Langfristig? Ständige Hyperkonnektivität erzeugt das Gefühl "ewiger Eile, mentaler Überlastung und psychischer Erschöpfung", so die Studie. Menschen werden reizbar, mit fragmentierter Aufmerksamkeit und einem ständigen Gefühl, etwas tun zu müssen - selbst wenn die Aufgaben völlig sinnvoll sind.

Die Lösung ist langweilig, aber wirksam: Leg das Telefon für 15-20 Minuten nach dem Aufwachen weg. Natürliches Licht, Bewegung, eine leichte Mahlzeit - diese drei einfachen Dinge reichen, damit das Gehirn als Mensch aufwacht und nicht als Computer im Betriebsmodus. Das heißt natürlich, das Telefon außerhalb des Schlafzimmers zu lassen. Eine Disziplin, vor der westliches und balkanisches Leben gleichermaßen flieht.