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Gerasimovski: Vier Autos pro Wohnung sind nicht hinnehmbar - 15.800 Ausweise, 6.100 Parkplätze, der Zweitwagen wird kosten

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Gerasimovski: Vier Autos pro Wohnung sind nicht hinnehmbar - 15.800 Ausweise, 6.100 Parkplätze, der Zweitwagen wird kosten

Der Bürgermeister des Skopjer Bezirks Centar, Goran Gerasimovski, hat den nächsten Schritt seines Parkkonzepts angekündigt: das erste Fahrzeug pro Haushalt bleibt kostenlos, das zweite wird berechnet, das dritte gilt als Luxus. "Es ist nicht hinnehmbar, dass eine Wohnung drei oder vier Autos hat, und wir uns dann fragen, warum es keine Parkplätze gibt", sagte Gerasimovski im Fernsehsender Sitel.

Die Zahlen hinter der Entscheidung sind eindeutig. Für den Bezirk wurden 15.800 Parkberechtigungen ausgegeben - es gibt aber nur 6.100 Parkplätze. Statistisch entfallen also auf jeden realen Stellplatz fast drei Ausweise. Das Ergebnis: Haushalte mit einem Auto finden vor dem eigenen Haus keinen Platz, während Wohnungen mit drei oder vier registrierten Fahrzeugen mehrere Plätze blockieren.

Das Argument für das neue Modell lautet nicht "sparen". Es geht um die Umverteilung einer begrenzten Ressource. Mit der wachsenden Zahl an Fahrzeugen in Skopje (und Familien mit zwei bis drei Autos pro Wohnung) ist das System "einmal zahlen, ein Ausweis, ein Platz" finanziell und physisch nicht haltbar. Die Lösung: Preis für das zweite Auto, Luxustarif für das dritte, vermutlich Verbot für das vierte.

Wird das akzeptiert? Nicht leicht. Familien, die in den letzten 15 Jahren mühelos vor dem Block parkten, müssen jetzt entweder ein Fahrzeug abgeben oder deutlich mehr zahlen. Die Reform wird Beschwerden aus den betroffenen Haushalten auslösen. Aber Gerasimovski betont, das Modell sei nach 18 Monaten Analyse und öffentlichen Konsultationen entstanden. Übersetzt: Er ist entschlossen, es durchzuziehen. Wer den politischen Preis zahlt, ist eine andere Frage.